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Constantin Mussel tritt für die CDU bei der Bürgermeisterwahl am 27. Januar an.

Politik in Trebur

Constantin Mussel tritt zur Bürgermeisterwahl an

Jetzt hat auch die CDU einen Kandidaten für die Bürgermeisterwahl am 27. Januar nominiert: Es ist Parteivorsitzender Constantin Mussel.

Mit Constantin Mussel hat die CDU der Großgemeinde ihren Vorsitzenden zum Kandidaten bei der am 27. Januar anstehenden Bürgermeisterwahl nominiert. Constantin Mussel war bei der Mitgliederversammlung der einzige Bewerber und erhielt alle Stimmen der 23 wahlberechtigten Mitglieder.

Die Nominierung eines Bürgermeisterkandidaten war notwendig geworden, da der amtierende CDU-Bürgermeister Carsten Sittmann bereits vor Ostern bekanntgegeben hat, für eine erneute Wahl nicht mehr zur Verfügung zu stehen.

Constantin Mussel ist 31 Jahre alt und in Trebur aufgewachsen. Beruflich ist er als Lehrer am Graf-Stauffenberg-Gymnasium in Flörsheim tätig. Seit 2008 gehört er der CDU Trebur an. 2011 kam er erstmals in die Gemeindevertretung und wurde Fraktionsgeschäftsführer. Seit 2015 amtiert er als Vorsitzender der Treburer CDU. Mussel engagiert sich außerdem in der Katholischen Pfarrgemeinde Astheim und organisiert regelmäßig Veranstaltungen, in denen er die Historie von Trebur beleuchtet.

„Ich habe ausreichend politische Erfahrung“, bekräftigte Mussel bei seiner 40-minütigen Bewerbungsrede. Bei einem Wahlsieg würde er auf den von Amtsinhaber Sittmann angestoßenen Projekten aufbauen, beispielsweise der Ansiedlung von Einzelhandelsmärkten. Mit ihm als neuer Bürgermeister hätte das Trebur der 2020er Jahre stabile Finanzen, endlich auch die seit Jahrzehnten geplante Umgehungsstraße und ein leistungsstarkes Gewerbe, das Arbeitsplätze und Steuern bringt, skizzierte Mussel.

„Oberste Priorität hat für mich die Haushaltskonsolidierung“, führte der Kandidat weiter aus. „Für die Konsolidierung darf aber kein Bereich ausgenommen werden. Schmerzliche Entscheidungen sind notwendig, müssen aber mit den Bürgern diskutiert werden.“ Mussel kündigte an, als Bürgermeister die Grundsteuer mittel- und langfristig auf ein „moderates Maß“ zu senken.

Wichtig sei auch, neuen Wohnraum zu schaffen und neue Gewerbeansiedlungen möglich zu machen. Zu den Gewerbeansiedlungen würde Mussel als Bürgermeister eine neue Stabsstelle im Rathaus gründen. „Für neues Gewerbe und für eine effektive Verkehrsberuhigung ist die Realisierung der Umgehungsstraße unabdingbar.“

Mussel kündigte an, sich gegen weiteren großflächigen Kiesabbau bei Geinsheim einzusetzen. Auch dürfe die Gemarkung nahe des Rheins nicht für einen Großpolder herhalten.

Mussel stellte zudem die Nutzungsgebühren für Vereine für öffentliche Gebäude und Areale infrage. „Das Eigenheim und das Schwimmbad zu erhalten, liegt mir am Herzen“, bekräftigte Mussel, der hier kreative Lösungen angehen will. Über die Wiedereinführung des Bürgerpreises sollte zumindest nachgedacht werden.

Speziell auf Astheim eingehend kündigte Mussel intensive Bemühungen an, den Ortsteil wiederzubeleben. „Die Astheimer fühlen sich abgehängt. Das muss geändert werden“, so der CDU-Bürgermeisterkandidat.

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