Beim Hundeschwimmen am Samstag und Sonntag hatten sowohl Zwei-, aber vor allem Vierbeiner viel Spaß. FOTO: Hamann
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Beim Hundeschwimmen am Samstag und Sonntag hatten sowohl Zwei-, aber vor allem Vierbeiner viel Spaß.

Tierisch gut

Fellnasen erobern das Freibad

  • VonDr. Daniela Hamann
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Hunderte Hunde genießen das kühle Nass nach Saisonende

Nach einem Jahr Pause war es am Wochenende im Treburer Freibad endlich wieder so weit: Am Samstag und Sonntag durften fröhliche Fellnasen die Wasserbecken gemeinsam mit ihren Herrchen und Frauchen erobern. Allein am Samstag waren so in dem Freibad der Gemeinde 197 Hunde und 336 Menschen zu Gast. Sonntags kamen noch einmal etwa 500 Vier- und Zweibeiner vorbei, so dass insgesamt rund 800 Lebewesen zu Besuch waren. Und alle hatten mächtig viel Spaß, wie sich Betriebsleiterin Elke Sparkuhl am Sonntagnachmittag erinnert.

Zwei Neufundländer spielten zum Beispiel gemeinsam mit ihren Herrchen "Spielzeug im Wasser fangen". Ein paar Labradore jagten einem Ball hinterher und sprangen mit großem Platschen in das kühle Nass. Und auch die Liegewiesen wurden von Menschen und Hunden gleichermaßen als Spielplatz genutzt.

Großer Spaß für Vier- und Zweibeiner

Es wurden Wettrennen gemacht, Löcher gebuddelt und hin und wieder eine Duft-Marke hinterlassen. Ab und zu kam es auch zu Bell-Wettbewerben oder kleinen Kämpfchen, die allesamt friedlich endeten. Für das leibliche Wohl von Zwei- und Vierbeiner war ebenfalls gesorgt. Es gab eine Kuchentheke, Hot-Dogs und für die Hunde hatten Barf- und andere Experten eine Vielzahl an Ständen mit Knochen und vielem mehr aufgebaut.

Für das Treburer Fritz-Becker-Bad ist das zweitägige Hundeschwimmen immer der Abschluss der Freibadsaison. Nur im letzten Jahr war alles anders, wie Sparkuhl erzählte: "Da wir die Badesaison 2020 so spät begonnen hatten, haben wir sie weit in den September hinein verlängert. Dadurch mussten wir das Hundeschwimmen absagen, weil es dann einfach schon zu kalt war."

Die diesjährige Freibadsaison sei allerdings wieder viel entspannter gewesen als im ersten Corona-Jahr. "Vielen - insbesondere Familien mit kleinen Kindern - hat es gefallen, dass sie wieder vier statt nur zwei Stunden schwimmen konnten und es keine Anmeldung für Zeitslots mehr gab", so Elke Spahrkuhl.

Hygienekonzept kommt gut an

Das Team habe dadurch zwar in Bezug auf die Desinfektion einen Mehraufwand gehabt. Doch die wesentlich höhere Besucherzahl dieses Jahr habe gezeigt, dass das Konzept bei den Badegästen gut angekommen ist. 2020 haben nämlich nur 38 500 Menschen das Freibad besucht. 2021 waren es nun schon wieder rund 50 000 Gäste. Vor Corona pendelte die Zahl der Besucher zwischen 65 0000 und 85 000 Menschen.

Für die Saison 2022 wünscht sich Elke Spahrkuhl, dass fast keine Einschränkungen mehr nötig sind und die Menschen, ohne große Vorbereitung, einfach wenn sie sich danach fühlen, schwimmen gehen können. "Ob das so kommen wird, werden wir sehen", so die Schwimmbadleiterin.

Davor hat das Team des Freibads jedoch noch andere lustige Pläne. "Wir möchte am 12. Dezember von 10 bis 12 Uhr unser Adventsschwimmen veranstalten. Auch das musste letztes Jahr ausfallen", kündigt Elke Sparkuhl lachend an. Das Adventsschwimmen ist eine beliebte Tradition im Fritz-Becker-Bad. Manchmal müssen sich die hartgesottenen Schwimmer dabei sogar einen Weg durch das Eis bahnen. Am anderen Ende des Beckens wartet dann jedoch immer ein warmes Getränk auf die Schwimmer.

Mehr Infos zum Adventsschwimmen gibt es unter www.trebur.de.

Daniela Hamann

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