Weingenuss nach Monaten der Corona-bedingten Abstinenz: ACA-Vorsitzender Oliver Bundschuh am mit den Astheimer Landfrauen besetzten Tisch. FOTO: ralph keim
+
Weingenuss nach Monaten der Corona-bedingten Abstinenz: ACA-Vorsitzender Oliver Bundschuh am mit den Astheimer Landfrauen besetzten Tisch.

Vereine

Mit Vorfreude auf die Kampagne

Weinrunde mit dem ACA als Gastgeber ist wieder angelaufen

Feine Tropfen und perlender Wintersekt - Samstagnachmittag war rund um das Alte Rathaus in Astheim Geselligkeit pur angesagt. Nach den vielen Monaten des restriktiven Lockdowns gab es endlich wieder die beliebte "Astemer Weinrunde", die mit dem Astheimer Carneval-Ausschuss (ACA) als Gastgeber startete und an jedem ersten Samstag mit Monat fortgesetzt werden soll. Eben so, wie in den Jahren vor der Coronakrise. Der ACA, die Freiwillige Feuerwehr Astheim und die Kerbegesellschaft des Ortsteils wechseln sich bei der Bewirtung ab.

Eigentlich war beim Neustart des Weingenusses Public Viewing zur EM angesagt. Da die Fußball-Europameisterschaft aber in diesem Jahr ohne deutsche Beteiligung zu Ende geht, blieb der Fernseher aus.

Und da das Wetter hielt, war vom ersten Tropfen die Weinrunde bis in der späten Abendstunden bestens besucht. "Normalerweise schenken wir ja im Alten Rathaus aus, aber wegen der geltenden Bestimmungen mussten wir nach draußen ausweichen", erläuterte ACA-Vorsitzender Oliver Bundschuh.

Bewusst auf Treffen online verzichtet

Der ACA-Vorsitzende zeigte sich - wie die zahlreichen weiteren ACA-Helfer und die vielen Besucher - froh und begeistert, dass nach den vielen Monaten ohne Veranstaltungen endlich wieder ein halbwegs zwangloses Miteinander möglich ist. "Auch wir ACAler haben uns zum Teil viele Monate nicht persönlich treffen können und uns nur per Video-Konferenz austauschen können", beschrieb Bundschuh die Auswirkungen des harten Lockdowns auf das Vereinsleben, das im Januar und Februar ohne fastnachtlichen Frohsinn auskommen musste.

"Wir haben bewusst auf eine Online-Fastnachtssitzung verzichtet", bekräftigte Bundschuh noch einmal. Man sei sich im Vorstand einig gewesen, dass eine solches Format nur wenig Stimmung beim Zuschauer biete.

Vier Monate und acht Tage vor dem 11.11., dem für alle Fastnachter magischen Datum, musste eine Frage gestattet sein:

Wie sieht es mit den Planungen für die kommende Kampagne aus? "Wir planen unsere Sitzungen ganz normal", bekräftigte Bundschuh, was auch den Umzug an Fastnachtsonntag mit einschließe. Alle ACA-Aktiven seien bereits fleißig am Üben und Proben und freuten sich auf die Kampagne.

"Fastnacht meets Comedy" im Juli

Aber auch der ACA-Vorsitzende will nicht zu euphorisch klingen. "Wir müssen letztlich wieder abwarten, wie sich die Pandemie in diesem Herbst entwickelt." Sicher sei schon jetzt, dass eine Sitzung nur möglich sei, wenn eine Ausbreitung des Coronavirus ausgeschlossen sei.

Keiner beim ACA wolle, dass das Astheimer Bürgerhaus zu einem lokalen Corona-Hotspot wird. "Wir tragen schließlich auch Verantwortung."

Auf eines können sich die Fans des ACA jetzt schon freuen: Der Verein beteiligt sich nämlich am Treburer Kultursommer und präsentiert am 16. Juli auf dem Astheimer Kerbeplatz "Fastnacht meets Comedy".

Beginn ist um 18 Uhr. An diesem Abend könnte nur eines die fröhlichen Stunden verhindern: ein Unwetter. "Einen Plan B, also ein Ausweichen in das Bürgerhaus, gibt es nicht", hofft Vorsitzender Bundschuh auf Sonnenschein. Ralph Keim

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare