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Vor zwei Jahren war das letzte Oldtimertreffen. Auch 2018 hoffen die Organisatoren auf reichlich Zuspruch.

Oldtimertreffen

Oldtimerfreunde laden in die historische Fahrzeugmeile im Ortskern ein

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In zwei Wochen treffen sich Oldtimerfreunde aus der ganzen Region in Astheim. Mehr als 300 Fahrzeuge erwarten die Veranstalter.

Bald ist es wieder so weit. Wenn es brummt, knattert und Rauch aufsteigt, ist Oldtimertreffen in Astheim. Am 21. und 22. Juli werden hunderte Autos, Motorräder und Traktoren entlang der historischen Fahrzeugmeile in Alt Astheim stehen. Zum zehnten Mal organisiert die Interessengemeinschaft der Oldtimerfreunde Astheim das Großevent.

Erstmals im Jahr 2000 hatten sich die Freunde der motorisierten Klassiker im Zuge der 1150-Jahrfeier des Treburer Ortsteils versammelt, um ihre Lieblinge auszustellen und Benzingespräche zu führen. Damals hätte niemand gedacht, dass die Veranstaltung einmal solchen Zuspruch finden würde.

Doch die Oldtimerfreunde müssen das Treffen nicht alleine auf die Beine stellen. Sie bekommen in diesem Jahr tatkräftige Unterstützung von den Mitgliedern des Carneval-Ausschusses, des Sportclubs, der Kerwegesellschaft und der Feuerwehr. „Ohne deren Hilfe und den vielen freiwilligen Helfern an den Eingangskassen oder der Kuchentheke könnten wir mit unseren paar Leuten diese Aufgabe überhaupt nicht stemmen“, sagt Vorstandsmitglied Heinz Ehret.

Die Vorfreude sei schon groß, auch unter den erwarteten Besuchern und Teilnehmern. „Auf vielen Treffen, die wir im Gegenzug besuchen, werden wir gefragt, wann unsere Biennale wieder stattfindet.“ Biennale deshalb, weil Astheim nur alle zwei Jahre Veranstaltungsort für das Oldtimertreffen ist. Mittlerweile sei die Veranstaltung auch überregional bekannt, sagt Vorstandsmitglied Gerhard Bender. „Die meisten kommen aus dem Rhein-Main-Gebiet, aber auch aus Niedersachsen oder Baden-Württemberg reisen Besucher an.“ Am Samstag ist Anreise, doch ab 13 Uhr sind schon die ersten Oldtimer in der Straße Alt-Astheim und im Pfarrhof der katholischen Kirche zu sehen. Am Feuerwehrhaus sorgen die Vereine für das leibliche Wohl. Abends schenkt der katholische Förderverein St. Petrus in Ketten Wein aus. Beim Dämmerschoppen sorgt Karl-Heinz Alig mit bekannten Musik-Hits für Stimmung.

Sonntags herrscht Besucherrummel von 9 bis 18 Uhr. Am Nachmittag werden die Oldtimerfreunde den Gebrauch einer historischen Holzsäge vorführen, kündigt Bender an. Eine Änderung meldet der Oldtimerfreund jedoch: In diesem Jahr können weit Angereiste ihre Wohnwagen nicht auf dem Kerbeplatz abstellen, weil die Gemeinde das Areal für die Ferienspiele nutzt. Ausweichfläche ist der Bolzplatz des SCA am Brückenweg. Wer seinen Oldtimer zeigen möchte, der meldet sein Fahrzeug im Untergeschoss des Alten Rathauses, Alt-Astheim 32, zu den Ausstellungszeiten an.

Bender weiß, dass das Oldtimertreffen mit Einschränkungen für die Anwohner verbunden ist. Sie müssen ihre Autos entweder auf ihrem Grundstück oder außerhalb parken. „Schon jetzt will ich mich bei allen Anwohnern für ihre Rücksichtnahme bedanken“, sagt er.

Nun gelte es nur noch, auf Sonnenschein zu hoffen. Bender ist guter Dinge, denn seit 17 Jahren erfreuten sich die Veranstalter und Besucher warmen und trockenen Wetters am Oldtimer-Wochenende, erinnert er sich.

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