"Krisenerprobt" - diese neun Männer lenken zurzeit die Geschicke der Astemer Kerwegesellschaft: Schriftführer Jan Giebe, Marc Mundschenk, Ralf Bender, 2. Vorsitzender Marcus Frank, Kassierer Sascha Engelmann, 1. Vorsitzender Harry Frank, Rene Ceranka, Schriftführer Marvin Schönfelder und Kassierer Jörg Schieferstein (von links). FOTO: privat
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"Krisenerprobt" - diese neun Männer lenken zurzeit die Geschicke der Astemer Kerwegesellschaft: Schriftführer Jan Giebe, Marc Mundschenk, Ralf Bender, 2. Vorsitzender Marcus Frank, Kassierer Sascha Engelmann, 1. Vorsitzender Harry Frank, Rene Ceranka, Schriftführer Marvin Schönfelder und Kassierer Jörg Schieferstein (von links).

Feste

Schwere Zeiten für die Astemer Kerb

Wie das Fest in diesem Jahr gefeiert wird, ist noch unklar

Zum ersten Mal in diesem Jahr - Schuld war natürlich die Pandemie - haben sich am Samstag die Mitglieder der Astemer Kerwegsellschaft (AKG) 1988 getroffen. Ein weiteres Jahr ohne eigene Veranstaltungen oder der Kerb an sich mussten die Mitglieder bislang hinnehmen.

Ungefähr 30 AKGler und Vorstand fanden sich am Ast-heimer Sportplatz zusammen, wie der Verein in einer Mitteilung schreibt.

Nicht in normalem Umfang möglich

Ein Hygienekonzept habe es gegeben, die aktuellen Richtlinien seien selbstverständlich eingehalten worden. Thema war unter anderem die anstehende Astemer Kerb sowie weitere Themen, die es zu diskutieren und zu besprechen galt. Gleich nach der Begrüßung durch den Ersten Vorsitzenden Harry Frank, diskutierten die AKGler leidenschaftlich über das Thema Veranstaltungen unter Pandemiebedingungen. Thema war natürlich, wie man mit der für dieses Jahr anstehende Kerb umgehen sollte. Die Anwesenden waren sich überwiegend einig, dass sie auch dieses Jahr nicht in ihrem eigentlichen Umfang stattfinden kann.

Allerdings werde die endgültige Entscheidung darüber erst noch fallen. Wie und was stattfinden kann oder wird, werde sich Anfang bis Mitte August entscheiden. Kurzfristigkeit lasse sich leider aufgrund des sich ständig veränderten Geschehens und den daraus resultierenden Änderungen der Richtlinien nicht vermeiden. Es mache zurzeit einfach keinen Sinn, mit viel Energie langfristig Veranstaltungen zu planen, wenn diese dann wie geplant nicht stattfinden könnten oder kurzfristig abgesagt werden müssten.

Eine Überraschung für die AKGler

Eine Neuerung soll es zum Kerwewochenende dieses Jahr aber auf jeden Fall geben. Der alljährlich zur Astemer Kerb gestellte Kerwebaum am Kerweplatz wird ab diesem Jahr durch einen fest installierten Vereinsbaum ersetzt.

Dieser eigentliche Maibaum wurde der AKG von Stefan Rein aus Astheim gespendet. Der Baum wird nach einer kleinen Renovierung das ganze Jahr über in der Halterung am Kerweplatz stehen und zur Kerwezeit mit einem festlichen Kranz geschmückt werden. Auch sollen sich die ortsansässigen Vereine in einer bestimmten Form an dem Vereinsbaum beteiligen können. Dazu wird sich die AKG zeitnah mit den Ortsvereinen in Verbindung setzen.

Zum Abschluss der Mitgliederversammlung gab es noch eine kleine Überraschung für die AKGler. Sie konnten direkt im Anschluss an einer Weinprobe vor Ort teilnehmen. Der Vorstand hatte die neuen Jahrgänge der verschiedenen Weine für die Astemer Weinrunde, die zurzeit wieder stattfinden kann, zur Verfügung gestellt und die Mitglieder darum gebeten, ihre Meinung mit kleinen anonymisierten Bewertungszetteln abzugeben.

So können sich die Besucher an der nächsten von der AKG durchgeführten Astemer Weinrunde über neue, leckere Weine freuen - getestet und bewertet von den Vereinsmitgliedern.

Doch nicht nur die Weinrunde und die Kerwezeit steht der Astemer Kerwegesellschaft in diesem Jahr noch bevor. Auch die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen des Vorstandes Ende Oktober oder Anfang November soll noch abgehalten werden. red

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