Renate Leppla von der SPD sitzt nun im Gemeindeparlament von Trebur. Foto: Ralph Keim
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Renate Leppla von der SPD sitzt nun im Gemeindeparlament von Trebur.

Lokalpolitik

Trebur: Sie wollen etwas für den Heimatort bewegen

Lilly Bunk, Ioannis Jahn und Renate Leppla gehören zu den Neulingen im Gemeindeparlament in Trebur.

Trebur -Nach der konstituierenden Sitzung der Gemeindevertretung vor knapp zwei Wochen beginnt langsam der Alltag im politischen Trebur. Für die Mandatsträger ist dies eine spannende Zeit, besonders für die vielen Neulinge. Unter denen befinden sich auch Lilly Bunk (GLT), Ioannis Jahn (CDU) und Renate Leppla (SPD).

Die 36 Jahre alte Lilly Bunk kam in Jugenheim zur Welt und wuchs in Roßdorf bei Darmstadt auf. Seit jetzt vier Jahren wohnt sie nun in der Großgemeinde. Zur GLT stieß sie erst zu Beginn des vergangenen Jahres. "Wir sind nach Trebur gezogen, um zu bleiben. Dementsprechend möchte ich mit Verantwortung übernehmen und mich für ein sozial gerechtes und für ein klimafreundliches Trebur einsetzen", beschreibt die Diplom-Mathematikerin ihre Motivation, sich nun politisch auf lokaler Ebene zu engagieren.

Trebur: Erster Kontakt durch Neugierde

Die politischen Schwerpunkte von Lilly Bunk liegen in den Bereichen Integration und auch Chancengleichheit. "Das ist mir sehr wichtig, weshalb ich mich auch schon seit vielen Jahren in der Flüchtlingshilfe engagiere. Daneben sehe ich Klima- und Umweltschutz als größte und wichtigste Herausforderung", sagt die engagierte 36-Jährige.

Der 59 Jahre alte Ioannis Jahn ist von Beruf Maschinenbautechniker und wohnt seit 2015 in Trebur. 2019 nahm er "aus Neugierde" Kontakt zur CDU der Großgemeinde auf. "Ich zeige nun einmal Interesse an meinem lokalen Umfeld. Es gibt kaum einen Bereich des Lebens, der nicht von Politik betroffen ist", beschreibt der gebürtige Grieche seine Motivation.

Aus der Neugierde wurde bald schon mehr Kontakt, aus dem Engagement entstand. Und so trat er schließlich bei der Kommunalwahl am 14. März an.

"Ich will mitwirken und mich einbringen", sagt der 59-Jährige. Ganz konkret befürwortet Ioannis Jahn die geplante Umgehungstraße, deren Umsetzung er vorantreiben will.

"Außerdem ist es wichtig, die Freizeit- und Sportangebote für unsere Bürger jeden Alters zu erhalten und auszubauen."

Ein anderer Neuling im Parlament ist Renate Leppla. Sie kam in Trebur zur Welt, ist in einem sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen und daher seit Jahrzehnten fest mit der Sozialdemokratie verwurzelt.

1987 trat die heute 69-Jährige dann schließlich der SPD bei. Beruflich war Renate Leppla im Erziehungswesen beschäftigt, viele Jahre prägte sie die Kita Tannenweg. Der soziale Bereich, betreffe es Kinder, Jugendliche oder auch Senioren und sei ihr bei ihrer künftigen politischen Arbeit besonders wichtig, beschreibt sie ihre ganz persönliche Motivation nun den Schritt ins Parlament zu gehen.

Ralph Keim

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