Das Team der Ferienspiele hat das Jugendhaus in Trebur in die "Zauberschule Fidibus" verwandelt. FOTO: sarah grund
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Das Team der Ferienspiele hat das Jugendhaus in Trebur in die "Zauberschule Fidibus" verwandelt.

Kinder und Jugend

Zwei Wochen voller Magie

Jugendhaus verwandelt sich bei den Ferienspielen in eine Zauberschule

Das Team der Kinder- und Jugendförderung in Trebur hat das Jugendhaus in der Großen Grabengasse in die "Zauberschule Fidibus" verwandelt. Grund dafür sind die diesjährigen Ferienspiele. Vom 9. bis 13. und vom 16. bis 20. August erleben die Kinder an den drei Standorten in Trebur, Astheim und Geinsheim ein Programm voller Spiel, Spaß und Magie.

Aufgrund der Corona-Pandemie können die Ferienspiele auch in diesem Jahr noch nicht wie gewohnt stattfinden: "Eigentlich wären wir mit 100 Kindern an einem Standort, jetzt sind die Mitarbeiter auf verschiedene Standorte aufgeteilt, mit kleineren Gruppen von 20 Kindern", so Betreuerin Simone Walter, die diese Woche als Sekretärin der Zauberschule Fidibus in die Rolle der Simone Silberstift geschlüpft ist.

Nachfrage war sehr groß

Bei den Ferienspielen können in diesem Sommer mehr Kinder teilnehmen als noch im vergangenen Jahr, in dem das Ferienprogramm erstmals unter Pandemie-Bedingungen stattfand. "Letztes Jahr war das ganz klein, mit zehn Kindern und nur vormittags," erinnert sich Simone Walter. In diesem Jahr finden die Ferienspiele aufgeteilt auf zwei Wochen, in denen jeweils 20 Kinder von morgens um 9 bis nachmittags um 15 Uhr in die Jugendhäuser kommen, statt. Teilweise seien die Kinder auch für beide Wochen angemeldet, je nach Auslastung und Bedarf. Die Nachfrage war laut Simone Walter groß: "Die Ferienspiele in Trebur waren als erstes ausgebucht. Trotzdem haben fast alle Kinder einen Platz bekommen, wenn auch manchmal an einem anderen Standort."

Trotz der aktuellen Bedingungen war es dem Team der Kinder- und Jugendförderung wichtig, dass das Ferienprogramm stattfinden kann: "Wir haben relativ früh die Jugendhäuser wieder für Kleingruppen geöffnet und gemerkt, wie schön das für die Kinder ist", so Simone Walter. Die Rückmeldungen der Eltern und der Kinder seien durchweg positiv gewesen. "Uns war es wichtig, alles, was möglich ist, auch umzusetzen. Die Ferienspiele sind unser Lieblingsprojekt - uns hätte das Herz geblutet, wenn wir das nicht hätten machen können", erzählt sie.

Termine im Herbst schon ausgebucht

Leya, eines der Kinder der Ferienbetreuung, war auch vergangenen Sommer bei den Ferienspielen dabei. "Am meisten Spaß gemacht hat mir, dass wir alle etwas zusammen gemacht haben", erinnert sie sich. Sie habe voriges Jahr viele neue Freunde gefunden, was ihr auch in diesem Jahr gelungen sei. "Manchmal bin ich schon traurig, wenn der Tag vorbei ist, weil es sehr viel Spaß macht", erzählt Marie. Am meisten gefalle es ihr, wenn die Gruppe gemeinsam Zeit auf dem Spielplatz verbringt.

Im Herbst sind ebenfalls Ferienspiele geplant, die wieder in Trebur, Astheim und Geinsheim stattfinden sollen. Die Teilnehmerplätze seien allerdings schon restlos ausgebucht, wie Simone Walter berichtet. "Diesmal haben wir sogar zwei Standorte in Astheim allein aufgemacht, weil so viele Anmeldungen kamen." Über die positive Resonanz zu den Ferienspielen freut sich das Team der Kinder- und Jugendförderung sehr. Sarah Grund

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