Bei einem Badeunfall am Rhein bei Trebur sind ein Kind und dessen Mutter gestorben. 
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Bei einem Badeunfall am Rhein bei Trebur sind ein Kind und dessen Mutter gestorben. 

Tödlicher Badeunfall im Rhein

Kind ertrinkt in Fluss, Mutter stirbt bei Rettungsversuch 

Tragödie in Trebur: Ein Junge gerät am Rhein ins Wasser. Die Mutter will ihn retten. Für beide kommt jede Hilfe zu spät. 

  • Tragödie in Trebur (Kreis Groß-Gerau): Eine Mutter und ihr Sohn sterben im Rhein
  • Die Frau hatte versucht, den 5-Jährigen aus dem Fluss zu retten 
  • Zahlreiche Rettungskräfte waren vor Ort im Einsatz 

Update vom Montag, 29.06.2020, 11.09 Uhr: Bei einem tragischen Unfall am Rhein sind am Samstagabend (27.06.2020) ein Kind und dessen Mutter ums Leben gekommen.

Laut „Bild.de“ passierte das Unglück bei einem Spaziergang am Rheinufer in Trebur. Plötzlich sei das Kind verschwunden gewesen und schließlich im Wasser gesichtet worden. Die Mutter hatte noch versucht, den 5-Jährigen zu retten. Wie die Zeitung weiter wissen will, sollen Sohn und auch die Mutter Nichtschwimmer gewesen sein, davon geht auch die Polizei derzeit aus. 

Das Bereitschaftspolizeipräsidium, ebenso die DLRG Rheinhessen, weisen darauf hin, dass der Rhein kein Badegewässer ist. „Es gibt keine Möglichkeit, gegen die Strömung anzuschwimmen“, sagte ein Sprecher des Bereitschaftspolizeipräsidiums. Bei Badeunfällen rät er, möglichst ruhig zu bleiben, sofort den Notruf zu wählen und die Person im Wasser, wenn möglich, im Auge zu behalten. Keinesfalls sollte hinterhergesprungen werden.

Trebur: Tödlicher Badeunfall im Rhein – Kind (5) und Mutter (30) sterben 

Erstmeldung vom Sonntag, 28.06.2020: Trebur – Bei einem Badeunfall am Rhein in Hessen sind ein Kind und dessen Mutter ums Leben gekommen. Die beiden gingen am Samstagabend (27.06.2020) bei Trebur (Kreis Groß-Gerau) in dem Fluss unter, wie die Polizei mitteilte. Die Frau hatte zuvor vergeblich versucht, ihren fünfjährigen Jungen aus den Fluten zu retten. 

Trebur: Mutter und Kind sterben bei tödlichem Badeunfall 

Gegen 20.30 Uhr waren die Leitstellen des Rettungsdienstes und der Polizei alarmiert worden: Ein kleiner Junge ertrinke gerade im Rhein, hieß es. Sofort machten sich Rettungskräfte auf den Weg nach Trebur. 

Rettungskräfte der DLRG am Rhein Trebur. 

Der Junge soll Berichten zufolge an der Rheinstelle „Kornsand“ nahe eines Campingplatzes ins Wasser geraten sein. Zeugen sagten aus, als die Mutter gesehen habe, wie ihr Kind im Fluss verschwunden sei, sei sie ihm hinterher. Als die 30 Jahre alte Frau selbst in Not geriet, zog sie ein Passant aus dem Wasser. Daraufhin lief sie laut Polizei erneut in den Rhein. 

Trebur: Familie nach Badeunfall in psychologischer Betreuung

Auch die 13-jährige Tochter hatte im Fluss versucht, dem Bruder zu helfen. Der Wasserschutz brachte das Mädchen unversehrt an Land. Ein Rettungshubschrauber, DLRG und Wasserschutzpolizei suchten nach dem Jungen. Mutter und Sohn wurden nach je einer und zwei Stunden Suche leblos aus dem Rhein geborgen. Trotz Wiederbelebungsversuchen konnten die beiden nicht gerettet werden.

Nun betreuen Seelsorger die zahlreichen Angehörigen. Die Familie kommt aus Raunheim, das nur eine Viertelstunde mit dem Auto entfernt von Trebur liegt. (dpa/ag)

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