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Ein leichtes Kitzeln: Lehrerin Asiyenur Aygören verteilte neugierigen Schülern – selbstverständlich harmlose – Stromstöße.

Tag der offenen Tür

Vierzügig soll es ins neue Schuljahr gehen

Mit einem Tag der offenen Tür informierte die Integrierte Gesamtschule Mainspitze am Samstag zukünftige Fünftklässler und ihre Eltern über ihr Angebot. Mit vier fünften Klassen will die IGS in Ginsheim ins neue Schuljahr gehen.

Wie soll es nach der vierten Klassen weitergehen? Welche weiterführende Schule soll der Sprössling besuchen? Kommt ein Gymnasium in Frage? Oder wäre eine Realschule vielleicht doch besser? Und was genau macht eigentliche eine Integrierte Gesamtschule (IGS) aus? Diese und anderen Fragen bewegen derzeit die Eltern von Viertklässlern. Sie müssen sich in den kommenden Wochen entscheiden, an welcher Schule sie ihre Kinder für die fünfte Klasse anmelden.

Ergänzende Angebote

Die IGS Mainspitze in Ginsheim bietet als Hilfe bei der Entscheidungsfindung jedes Jahr im Januar einen Tag der offenen Tür an. Auch diesmal kamen zahlreiche Viertklässler mit ihren Eltern, um sich über die Angebote und Möglichkeiten an der IGS zu informieren, die als Ganztagsschule besonders Familien entgegenkommt, in denen beide Elternteile berufstätig sind.

„Wir streben auch im neuen Jahr wieder die Vierzügigkeit an“, erläuterte IGS-Leiterin Elisabeth Mudersbach am Rande des Tags der offenen Tür. Damit würde die IGS, an der zurzeit rund 750 Schüler unterrichtet werden, bis zu 100 neue Kinder aufnehmen. „Da die Eltern aber noch etliche Woche Zeit haben, um ihre Kinder an den weiterführenden Schulen anzumelden, bekommen wir die genaue Zahlen unserer neuen Schüler wahrscheinlich erst im Mai.“

Der Tag der offenen Tür machte schnell deutlich, dass auch an der IGS Mainspitze zahlreiche Angebote den täglichen Unterricht ergänzen: „In Kooperation mit der Kommunalen Musikschule Mainspitze haben wir einen Chor neu gegründet, in dem sich derzeit rund 15 Schüler einbringen“, nannte Schulleiterin Mudersbach ein Beispiel. „Neu sind auch unsere Talentkurse.“ Hier können Fünft- und Sechstklässer zeigen, welche sportlichen oder sprachlichen Talente in ihnen schlummern.

Spannende Experimente

Die Zehntklässlerin Leonie Doll informierte beim Tag der offenen Tür über den Schulsanitätsdienst, den es in Kooperation mit dem Roten Kreuz Mainspitze schon seit einigen Jahren an der IGS in Ginsheim gibt. „Ich bin jetzt seit zwei Jahren dabei“, erzählte Leonie, die in dieser Zeit aber glücklicherweise noch keinen medizinischen Ernstfall erlebt habe.

Reinhard Zarges, im Auftrag der Kreisverwaltung an der IGS als Schulsozialarbeiter tätig, und Lehrer Martin Weis informierten über die Schulsozialarbeit an der IGS, Mitglieder des IGS-Fördervereins über diese für den Schulbetrieb ebenfalls nicht unwichtige Einrichtung. In zahlreichen Fachsälen gab es spannende Experimente. „Wer will mir Stromschläge verpassen?“ Damit lud Physiklehrerin Asiyenur Aygören zum Nähertreten ein. Die Stromschläge waren freilich nicht mehr als ein stärkeres Kitzeln auf der Haut.

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