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Wichtige Mitarbeiter an Schulen

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Landrat Thomas Will unterstreicht die wichtige Konfliktarbeit von Schulsozialarbeitern. Künftig sollen weitere Schulen diesem Bildungskonzept folgen.

Sie helfen bei Streit unter Mitschülern, unterstützen Kinder und Jugendliche bei Konflikten in der Familie: Die Schulsozialarbeiter nehmen an den Schulen im Kreis Groß-Gerau eine wichtige Aufgabe wahr. Jetzt hat Landrat Thomas Will (SPD) weitere Fachkräfte offiziell begrüßt, die zu Beginn des neuen Schuljahrs ihre Arbeit an zwölf weiteren Grundschulen des Kreises und der Stadt Rüsselsheim mit jeweils einer halben Stelle aufnehmen werden.

Lobenswerter Einsatz

„Die Schulsozialarbeit im Kreis Groß-Gerau ist ein Erfolgsmodell“, sagte Landrat Will. Der Ausbau dieses Angebots sei ein „Qualitätsmerkmal einer guten Schulkultur.“ Dabei seien die Themen, die an den Schulen von den Fachkräften bearbeitet werden, sehr vielfältig. Sie reichen von der Verbesserung des Sozialverhaltens bis hin zu Problemlösungen bei Konflikten in Schule und Elternhaus. „Ihr Einsatz fördert das positive Klima innerhalb der Schülerschaft.“ Mit Schuljahresbeginn gehen jetzt unter anderem alle Grundschulen der Kreisstadt an den Start – Schillerschule, Nordschule, Grundschule Dornheim, Grundschule Wallerstädten. In Ginsheim-Gustavsburg beginnt die Schulsozialarbeit an der Albert-Schweitzer-Schule und der Gustav-Brunner-Schule, in Bischofsheim an der Georg-Mangold-Schule.

Auch an den drei Büttelborner Grundschulen – Pestalozzischule, Erich-Kästner-Schule, Grundschule Worfelden – gibt es nun ein solches Angebot.

Zusätzlich besetzt die Stadt Rüsselsheim an der Eichgrundschule und der Grundschule Königstädten zwei halbe Stellen. Das Gesamtprojekt wird vom Kreis koordiniert und fachlich begleitet. Während einer dreitägigen Einführung wurden die neuen Schulsozialarbeiterinnen auf ihre künftigen Aufgaben vorbereitet. Inhaltlich ging es dabei um Themen wie Klassenbegleitung und soziales Lernen, aber auch um Elternarbeit und das Kennenlernen der verschiedenen Kooperationspartner. Während eines „Teamtags“ gaben Kolleginnen, die bereits seit einigen Jahren in der Schulsozialarbeit an Grundschulen arbeiten, ihre Erfahrungen weiter.

Außerdem stand einen Tag lang das Konzept „Teamgeister“ im Mittelpunkt, bei dem es um die Umsetzung des sozialen Lernens im Regelunterricht geht. Im Gespräch mit den neuen Kolleginnen konnte sich der Landrat einen ersten Einblick darüber verschaffen, dass diese vielfältige pädagogische Erfahrungen in ihr neues Arbeitsgebiet einbringen und zum Teil auch schon vorher in der Schulsozialarbeit tätig waren: „Unser Netzwerk Schulgemeinde wird von Ihren Kompetenzen auf vielfältige Weise profitieren können“, so Landrat Will.

Weitere Schulen folgen

Bereits 2001 wurde die Schulsozialarbeit an den Gesamt-, Haupt- und Realschulen sowie an den beiden beruflichen Schulen des Kreises Groß-Gerau Zug um Zug eingeführt. Seitdem 2012 ausreichend Geld zur Verfügung steht, folgen auch die Grundschulen.

Mit den jetzt neu startenden Schulen gibt es im Bereich der Schulträger – Kreis Groß-Gerau, Rüsselsheim und Kelsterbach – nunmehr an 31 Grundschulen das Angebot der Schulsozialarbeit. Im nächsten Jahr, so die Planungen, wird es Schulsozialarbeit dann an allen Grundschulen im Kreis geben.

(fnp)

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