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ARCHIV - Eine Gleise ist am 18.10.2014 im Hauptbahnhof in Magdeburg (Sachsen-Anhalt) zu sehen. Die Zahl der Metalldiebstähle an den Bahnstrecken in Sachsen-Anhalt ist deutlich zurückgegangen. Foto: Jens Wolf/dpa (zu lah "Metall steht bei Dieben in Sachsen hoch im Kurs" vom 12.10.2015) +++(c) dpa - Bildfunk+++

Etliche Züge verspätet

Mann auf Gleisen verursacht Chaos im Bahnverkehr

Im Bereich des Bahnhofs Neu-Isenburg wurden die Beamten dann auch fündig. Doch statt einer leblosen Person, trafen die Streifen auf den 26-jährigen, jungen Mann, der völlig entspannt an den Gleisen saß und über Kopfhörer Musik hörte.

Ein Syrer sorgte am Donnerstag mit seiner unüberlegten Aktion für Verspätungen im Bahnverkehr. Hier die Vorgeschichte: Die Bundespolizeiinspektion Frankfurt erreichte am Donnerstag die Meldung, dass zwischen Neu-Isenburg und Dreieich-Buchschlag eine leblose Person an den Gleisen liegen würde. Alle Züge wurden daraufhin angewiesen, den Streckenbereich nur mit geringer Geschwindigkeit zu fahren. Beamte der Bundespolizei und der Landespolizei suchten gemeinsam den Bereich ab, wobei auch ein Hubschrauber zum Einsatz kam.

Im Bereich des Bahnhofs Neu-Isenburg wurden die Beamten dann auch fündig. Doch statt einer leblosen Person, trafen die Streifen auf den 26-jährigen, jungen Mann, der völlig entspannt an den Gleisen saß und über Kopfhörer Musik hörte.

Nachdem er den Gleisbereich verlassen hatte, konnten die Züge den Bereich wieder mit normaler Geschwindigkeit befahren. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten bereits 17 Züge Verspätung und drei Züge mussten umgeleitet werden.

Der Syrier, der anfänglich die Aufregung überhaupt nicht verstand, wurde eindringlich über die Gefahren im Gleisbereich aufgeklärt. Erst als im klar war, welche Auswirkungen sein Ausflug an die Gleise hatte, machte er sich auf den Weg zurück in die Notaufnahmeeinrichtung in Neu Isenburg.

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