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Die ALHO Systembau GmbH hat gestern an der Kita Winkelsmühle mit der Erweiterung des Kindergartens begonnen.

Modulbauweise

Betreuungsplätze werden aufgestockt

Die Stadt investiert 5,4 Millionen Euro in zwei Kita-Anbauten. Gestern wurden die Module angeliefert. Nächstes Jahre sollen sie bezugsfertig sein.

Wenn das in dem Tempo weitergeht, bricht in Dreieich ein neues Zeitalter an. Aktuell zündet Stufe eins des städtischen Kita-Ausbaukonzepts. Während an der Krippe im Neubaugebiet Heckenborn seit mehr als eineinhalb Jahren vor sich hin gewerkelt wird, sollen die Anbauten an die Kitas Winkelsmühle in Dreieichenhain und am Wilhelmshof in Sprendlingen in drei beziehungsweise vier Monaten bezugsfertig sein. In Dreieichenhain wurden gestern Vormittag die ersten Module angeliefert und zusammengeschraubt. Anfang Januar zieht die ALHO Systembau GmbH dann am Wilhelmshof nach.

Der zweigeschossige Erweiterungsbau in Dreieichenhain bietet auf gut 800 Quadratmetern Platz für drei zusätzliche U 3-Gruppen, also insgesamt 36 Mädchen und Jungen. Für jede Gruppe entsteht neben dem eigentlichen Raum ein Intensivraum (Rückzugsort für kleinere Gruppen) und ein Schlafraum. Mehrzweck- und Besprechungsräume sowie eine Spielecke und eine Küche runden das Raumprogramm ab.

Auch bei der Einrichtung am Wilhelmshof handelt es sich um einen zweigeschossigen Erweiterungsbau, der auf einer Fläche von mehr als 1000 Quadratmetern Platz für vier Gruppen schafft. 88 Kinder ab drei Jahren können dort vom Frühjahr an betreut werden.

Technisch sind beide Anbauten auf dem neuesten Stand. Eine Heizung mit Wärmepumpe und Photovoltaik zur Stromerzeugung schonen die Umwelt und sorgen für niedrige Betriebskosten. Die beiden Projekte kosten die Stadt 5,4 Millionen Euro. Der Generalunternehmer liefert alles schlüsselfertig aus einer Hand. Die Firma ALHO bezeichnet sich als Pionier auf dem Gebiet des Modulbaus, fertigt nicht nur Kitas, sondern auch Wohn- und Pflegeheime, Kliniken und Hotels.

Nach den Erfahrungen vor allem bei der Kita Heckenborn hatte der Magistrat sich für diese Variante entschieden, um den Betreuungsengpass möglichst schnell abfedern zu können.

von FRANK MAHN

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