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Nicht in Schieflage geriet Hessen Dreieich gestern, auch weil Khaibar Amani (links), hier gegen Pavel Ricka, das 2:0 gegen den FC Ederbergland erzielte.

Fußball-Hessenliga

Dreieich baut die Erfolgsserie weiter aus

Zwei Treffer vor der Pause reichten Hessen Dreieich, um die Erfolgsserie fortzusetzen. Trainer Rudi Bommer sah aber auch noch Möglichkeiten zur Verbesserung des Spiels.

Mit dem souveränen 2:0 (2:0) gegen Schlusslicht FC Ederbergland feierte der SC Hessen Dreieich am Freitagabend in der Fußball-Hessenliga im vierten Spiel den vierten Sieg und übernahm zumindest vorübergehend die Tabellenführung.

Die könnte bereits am Mittwochabend endgültig in die Hände der Mannschaft von Bommer übergehen, wenn um 19 Uhr das Wiederholungsspiel bei Viktoria Kelsterbach ansteht.

„So ein Spiel musst du allerdings eigentlich mit 5:0 oder 6:0 gewinnen. Aber wir haben nach dem 2:0 direkt das Fußballspielen eingestellt. Natürlich war es sehr warm, aber da hatte auch der Gegner mit zu kämpfen“, meinte Bommer nach dem (erwarteten) Pflichtsieg gegen den Aufsteiger.

Gegen die defensiv eingestellten Nordhessen gingen die Dreieicher, bei denen erstmals in dieser Saison Denis Talijan anstelle des verletzten Ljubisa Gavric (Oberschenkelprobleme) in der Innenverteidigung zum Einsatz kam, bereits nach neun Minuten in Führung, als Zubayr Amiri einen langen Ball mit dem Kopf annahm und mit links verwertete.

Und bereits in der 22. Minute sorgte Khaibar Amani nach einem langen Pass von Youssef Mokhtari und einer Flanke von Außen mit dem 2:0 für die frühe Entscheidung. Es war bereits das vierte Tor des Stürmers im vierten Spiel. „Dann allerdings sind wir zu viel mit dem Ball gelaufen. So kann man einen Gegner nicht in Gefahr bringen“, kritisierte Bommer.

Dennoch kamen die Hausherren zu weiteren guten Torchancen, brachten den Ball aber nicht mehr über die Torlinie. „Da wissen wir ja, wo wir ansetzen müssen“, meinte Bommer zur Chancenverwertung, der zu der Oberschenkelverletzung von Gavric sagte: „Er verspürte im Training ein Zwicken, da wollten wir kein Risiko eingehen.“

(leo)

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