Richtfest in Dreieich

Europazentrale der MHK-Group AG: Eine steingewordene Vision

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Die neue Europazentrale der MHK-Group AG von Hans Strothoff ist schon jetzt ein Hingucker. Dies bestätigte die politische Prominenz beim Richtfest.

Gestern war ein strahlender Spätherbsttag – für den Unternehmer Hans Strothoff, aber auch für Dreieich, die Region und Europa. So sahen es jedenfalls die Gratulanten an den Bauherrn und Mann mit einer festen Vision. Dass Hans Strothoff das Richtfest genau an seinem 66. Geburtstag feiern konnte, war für Lucia Puttrich (CDU), die hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, kein Zufall. „Der Unternehmer Hans Strothoff überlässt nichts dem Zufall, er ist ein Glücksfall für Dreieich, für die Region und auch für Hessen“, betonte sie.

Hans Strothoff selbst bezeichnete das architektonisch außergewöhnliche Gebäude als eine Herausforderung, an die er selbst nicht so geglaubt habe. Nur dank der Überzeugungskunst des weltweit anerkannten Architekturteams um Professor Albrecht Speer, sei es möglich gewesen, ihn zu überzeugen. „Entweder machen wir es richtig gut oder gar nicht“, zitierte Strothoff ein entscheidendes Gespräch. Das Gebäude mit einer Auskragung – also frei über dem Raum stehenden Gebäudeteil – von 32 Metern, ist nicht nur ein repräsentatives Entrée am nördlichen Stadteingang Dreieichs, sondern findet weit über die Region hinaus Beachtung. „Wer Zukunft gestalten will, muss Zukunft schaffen“, so der Unternehmer. Dafür steht nicht nur das Gebäude für die Europazentrale der MHK-Group sondern auch das 60 000 Quadratmeter große Grundstück insgesamt mit einem Hotel und einer ansprechenden Freiflächengestaltung.

Ministerin Puttrich dankte dem Erbauer des nicht nur architektonisch besonderen Gebäudes und überbrachte die Glückwünsche des Ministerpräsidenten Volker Bouffier: „Die ganze Landesregierung ist stolz auf ihr bisheriges Lebenswerk und wir hoffen, Sie werden sich auch weiterhin so vorbildlich in die Gesellschaft einbringen.“ Den Menschen Hans Strothoff charakterisierte sie als einen erfolgreichen Unternehmer, der aber auch etwas für die Menschen in seinem Umfeld tut. Der Vorsitz im Verein „Zukunft Dreieich“ sei ein Beleg dafür. Hans Strothoff habe mit seinem Engagement eines zentralen Einkaufssystems auch kleineren Unternehmen die Chance geboten, im Kreis der Großen mitzuspielen. „Der Mittelstand ist eine ganz wichtige Stütze des wirtschaftlichen Erfolgs in unserem Land“, betonte Puttrich. Mit den Niederlassungen in fünf europäischen Ländern habe Strothoff zudem gezeigt, wie gut Europa funktionieren könne. Als Geburtstagsgeschenk überbrachte sie einen Porzellan-Löwen, als hessisches Wappentier, aus der Porzellanmanufaktur Höchst.

Viel Lob für Hans Strothoff gab es von Landrat Oliver Quilling (CDU) und Dreieichs Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD). „Mehr Symbolik an einem Geburtstag kann es kaum geben“, verwies Quilling auf die stets treibende Kraft des Unternehmers Hans Strothoff, der die Rahmenbedingungen der Politik perfekt für sein Unternehmen nutze. Zimmer war „ziemlich entspannt“ ob des nun frei stehenden Gebäudeteiles. „Sie glauben gar nicht, welche Diskussionen ihr Gebäude nicht nur in der Stadt verursacht hat – aber ich war mir sicher, wenn Hans Strothoff was plant, dann hält das auch“, so Zimmer unter großem Beifall der Gäste.

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