40 Jahre Sport für Dreieich

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DEr TVD nutzte seinen Neujahrsempfang dafür, eine Bilanz der vergangenen 40 Jahre zu ziehen. Angebot und Mitgliederzahlen sind in der Zeit stetig gewachsen.

Der Turnverein Dreieichenhain (TVD) nutzte den Geburtstag der Stadt Dreieich für das Motto des Neujahrsempfangs: „TVD – Sport für Dreieich . . . seit 40 Jahren“. Nach der Gebietsreform 1977, als die fünf Kommunen zu einer Stadt zusammengefasst wurden, hat auch der TVD sein Angebot für die Bürger stetig weiter ausgebaut.

TVD-Vorstandsmitglied Heiko Lenhard ließ die 40 spannenden Jahre für den Verein Revue passieren. Gäste aus dem Verein, der Politik, von befreundeten Vereinen und kooperierenden Schulen hörten, wie der Verein gewachsen ist. Dazu gehört die Tennisanlage, die in den Jahren 1980/81 entstanden ist, die Aufstockung der vereinseigenen Turnhalle, die Errichtung einer Boule-Anlage im Jahr 2000 und sieben Jahre später der Bau der Beachsportanlage. 1999 hat die Halle eine neue Heizungsanlage bekommen, 2004/2005 wurde die Gastronomie saniert und 2016 die Parkplätze erneuert. „Allein für diese Bauprojekte hat der TVD 1,6 Millionen Euro in die Sportanlagen investiert. Das entspricht aus heutiger Sicht einem Barwert von rund 2,5 bis 3 Millionen Euro“, erläuterte Lenhard. Darin enthalten sind gut 420 000 Euro Förderungen und Zuschüsse von der Stadt, dem Kreis Offenbach und dem Land Hessen.

Der Verein hatte 1977 acht Abteilungen, heute sind es 13. Neu dazugekommen sind Tennis, Tanzen, Boule, Darts und Aikido. Auch die Mitgliederzahlen sind immens gewachsen, von 900 im Jahr 1977 auf 1500 im Januar 2017 – das ist ein Zuwachs von mehr als 60 Prozent.

Lenhard berichtete auch von künftigen Aufgaben und Herausforderungen, die der Verein zu meistern hat. Im Mittelpunkt stand die Übernahme des Sportareals am Ferienspielgelände. Er rief die Mitglieder dazu auf, sich an dem Ideenwettbewerb für ein Konzept des neu dazugewonnen Sportgeländes zu beteiligen, die über 11 000 Quadratmeter mit Leben zu füllen. Der Verein schreibt sogar 250 Euro als Siegerhonorar für das beste Konzept aus.

Eine besondere Ehre gab es für Georg Fuhrländer. Das Vorstandsmitglied, im TVD zuständig für die Immobilien, bekam für seine ehrenamtliche Arbeit über viele Jahrzehnte die goldene Nadel des Hessischen Sportbundes überreicht. Peter Dinkel, Sportkreisvorsitzender und seit elf Jahren im Amt, betonte, dass er diese Nadel erst zum dritten Mal verleihe.

Als Mannschaft des Jahres zeichnete der TVD die Herren der Tischtennisabteilung aus, die den Aufstieg in die Hessenliga geschafft haben, Sportlerin des Jahres wurde die erst elfjährige Leila Woytinek, die sich den Vize-Landestitel und den Deutschen Vize-Meistertitel im Boule U 12 Triplette sicherte. Sportler des Jahres ist Florian Baumann, Kreismeister und Vize im Doppel und Einzel im Tischtennis.

(njo)

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