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Michael Boddenberg besuchte CDU-Stadtverband Dreieich

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Von: Leo Postl

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Vor dem Grünkohlessen des Dreieicher CDU-Stadtverbandes gab es eine politische Vorspeise mit Michael Boddenberg. Der Fraktionschef im Hessischen Landtag beurteilte dabei die wirtschaftliche Lage des Landes mehr als gut.

Das Grünkohlessen des CDU-Stadtverbandes Dreieich hat Tradition. Immer wieder gelingt es dem Vorsitzenden Hartmut Honka, prominente Gäste als Redner für das politisch geprägte Grünkohlessen zu gewinnen.

Diesmal wurde Michael Boddenberg, Vorsitzender der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, für einen Situationsbericht der Bundes- als auch der Landespolitik gewonnen. „Mit Michel Boddenberg haben wir heute ein Mitglied aus dem Hessischen Landtag, der für den Wahlkreis IV, den gesamten Frankfurter Süden zuständig ist und somit direkt an meinen Wahlkreis grenzt“, brachte Dreieichs CDU-Stadtverbandsvorsitzender und Landtagskollege gleich mehrere „Verbindungen“ ins Spiel.

Ungleiches Nebeneinander

Michael Boddenberg, der die Landtagsfraktion auch nach außen vertritt, Talkshows besucht und Gespräche mit Verbänden, Kirchen, Schulklassen führt, aber auch ganz nahe an den Bürgern ist, hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Erfolge der von der CDU geführten Bundes- als auch Landesregierung deutlich zu machen.

„Das ungleiche Nebeneinander von nachweislichen Erfolgen und Kritikpunkten in der Republik bedarf einer deutlichen Klarstellung“, so Boddenberg. Er zielte damit sowohl auf die Kritik in der Flüchtlingspolitik als auch auf die Querelen zwischen CSU und CDU mit der einhergehenden Stimmungslage unter den Bürgern ab.

„Die wirtschaftliche Situation war schon lange nicht mehr so gut, dennoch gibt es in der Bevölkerung vermehrt Zukunftsängste, diesen müssen wir klar entgegenwirken“, betonte der Redner. Themen wie die Diskussion um das Handelsabkommen CETA mit Kanada, aber auch die Digitalisierung und die Angst um den Verlust der kulturellen Identität aufgrund der Flüchtlingskrise seien Gründe dafür, so der CDU-Fraktionschef im Hessischen Landtag. „Wir müssen den Menschen zeigen, wie wir damit umgehen und auf die Erfolge verweisen“, so Boddenberg. In diesem Zusammenhang nannte er, dass die Balkanländer als sichere Herkunftsstaaten deklariert wurden, und sich die CDU für klare Definitionen zum Bleiberecht positioniert habe.

Beispiele für Erfolge

„Derzeit kommen nicht mehr täglich 1100 Menschen nach Hessen, sondern nur noch 49“, sagte Michael Boddenberg. Auch müsse die Politik auf die Einhaltung der Verträge zwischen der Türkei und der EU pochen, wenngleich es von dort täglich neue Drohungen gäbe. „Die EU ist für die Türkei überlebenswichtig; 70 Prozent ihrer Exporte gehen in die EU, das sollte jemand Erdogan mal verdeutlichen“, so Boddenberg. Ganz wichtig sei für ihn, dass man nichts auslasse, was die Menschen beschäftigt. „Wenn wir das schaffen, haben wir eine sehr gute Ausgangsposition für die nächste Bundestagswahl.“

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