Stadtradeln Dreieich

Radfahren ist Gewinn für Gesundheit und Klima

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20 Tonnen Kohlendioxid haben die Dreieicher eingespart, indem sie kräftig in die Pedale traten. Das Stadtradeln ging mit einer guten Bilanz zu Ende.

Die Dreieicher Stadtradler haben sich selbst übertroffen und ein Rekordergebnis eingestrampelt: Mit 139 198 Kilometern wurde die Vorjahresstrecke von gut 77 000 Kilometern fast verdoppelt, und auch mit 385 Radlern war die Teilnehmerzahl fast doppelt so hoch wie noch im vergangenen Jahr. Die Radfahrer haben damit fast 20 Tonnen Kohlendioxid-Ausstoß vermieden und entscheidend zu einem guten Klima in Dreieich beigetragen. Kreisweit bedeutet das Platz 1, in Hessen liegt Dreieich bei dem Stadtradelwettbewerb auf Platz 7 und bundesweit auf einem guten 68. Platz.

Erster Stadtrat Martin Burlon und Bürgermeister Dieter Zimmer zeichneten die erfolgreichsten Radfahrer auf dem Stadtfest aus. In der Kategorie „Team mit den meisten geradelten Kilometern“ machte die Biotest AG um Teamkapitänin Andrea Bischoff mit 15 665 Kilometern das Rennen. Den ersten Platz als „Team mit den radelaktivsten Teilnehmern“ erreichten Holger Kohl und sein ADFC MTB-Team mit 530 Kilometern pro Teilnehmer. Als aktivste Einzelradlerin wurde Birgit Schmidt mit 1153 Kilometern, als aktivster Einzelradler Ulrich Bartelt mit 1694 Kilometern ausgezeichnet. Aktivste Parlamentarierin wurde Karin Holste-Flinspach mit 532 Kilometern, und den Titel des aktivsten Parlamentariers holte sich erneut Holger Dechert mit 1540 Kilometern.

„Das Ergebnis ist vor allem deswegen so gut, weil uns zum einen das gute Wetter im September in die Karten gespielt hat, außerdem hat unsere Klimaschutzmanagerin Annika Jung auch die Schulen stärker für den Wettbewerb gewinnen können“, erklärte Martin Burlon.

Jung wertete das Stadradeln als vollen Erfolg. Neben Klimaschutz, Spaß, Gesundheitsförderung und Mobilität zum Nulltarif zeige die Aktion einen weiteren Effekt: Die Aufmerksamkeit für das Radfahren wurde erneut geweckt und es werden kontinuierlich Anregungen gesammelt, wie der Radverkehr in Dreieich noch attraktiver gestaltet werden könne. Auch Radverkehrsbeauftragter Dieter Fröhlich war begeistert. „Es ist aber immer noch Luft nach oben“, sagte er und setzte sich zum Ziel, 2017 ein genauso gutes Ergebnis oder lieber noch ein besseres zu erreichen.

(njo)

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