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Ein rauschendes Fest zum Schulabschluss

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Von: Nicole Jost

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In schicken Anzügen und glitzernden Kleidern, hohen Stilettos und blankpolierten Lederschnürern sahen die Abiturienten der Ricarda-Huch-Schule überaus erwachsen aus, als sie auf die Bühne der

In schicken Anzügen und glitzernden Kleidern, hohen Stilettos und blankpolierten Lederschnürern sahen die Abiturienten der Ricarda-Huch-Schule überaus erwachsen aus, als sie auf die Bühne der Neuen Stadthalle Langen den Applaus von Freunden, Eltern und Lehrer entgegennahmen. Mit einem rauschenden Abiball feierten die Dreieicher Gymnasiasten ihren Schulabschluss. Neben einem gemeinsamen Essen gab es von jedem Leistungskurs ein lustiges Filmchen, das noch lange an die gemeinsame Schulzeit erinnern wird.

Ihre Abschlusszeugnisse hatten die Abiturienten schon einen Tag zuvor in der Aula des Dreieicher Gymnasiums entgegengenommen. Von ursprünglich 160 Schülern wurden 155 zum Abitur zugelassen, und 147 bekamen das Abiturzeugnis überreicht. „Es war der erste komplette G 8-Jahrgang, eine sehr große und auch heterogene Gruppe“, erklärte Christiane Gräf vom Schulleitungsteam der Ricarda-Huch-Schule. Es habe viele sehr gute Schüler gegeben, aber auch einige, die sich mit dem umfangreichen Lehrstoff in der kurzen Zeit sehr schwer getan hätten. „Ich hätte mir so manches Mal mehr Zeit gewünscht“, sagte Christiane Gräf, die selbst in dem Jahrgang unterrichtet hat. Das Dreieicher Gymnasium ist inzwischen wieder zu dem längeren Weg zum Abitur, zu G 9, zurück gekehrt.

Strahlend ging Philipp Hesselbach an diesem Abend in Langen über das Parkett. Er hatte es mit den Leistungskursen Mathe und Physik zu dem perfekten Notendurchschnitt von 1,0 gebracht. „Philipp ist trotzdem überhaupt gar kein Streber, sondern ein echt cooler Typ“, sagten seine Freunde über ihn. Ihm sei die Schule einfach schon immer leicht gefallen. „Als der 1,0er-Schnitt in Reichweite war, habe ich mich dann schon nochmal so richtig zusammen gerissen und auch echt etwas dafür getan“, erzählte der Schüler grinsend. Der Einsatz hat sich auch gelohnt. Jetzt träumt Philipp von einem Physik-Studium – wenn möglich in Darmstadt.

(njo)

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