Studiobühne Dreieich

Die Reise zur Königin Sonne

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Die Proben in der Turnhalle der Georg-Büchner-Schule laufen derzeit auf Hochtouren. Das Märchen „Sebastian Sterneputzer“ von Christina Stenger feiert am 14. Januar Premiere.

Am Sternenhimmel herrscht große Aufregung: Der Sandmann hat Nachtschattenfieber und kann den Menschen keinen Schlafsand in die Augen streuen. Nun muss Sternenputzer Sebastian in die Tagwelt reisen und der launischen Königin Sonne ein Stück ihrer Glut abschwatzen, damit Siegfried Sandmann gesund werden kann. Doch trotz der Hilfe von Sebastians allerbester Freundin Sonja Sonnenstrahl will dies nicht so recht gelingen.

Nicht genug, dass der kleine Sternenputzer die verkrachten Regenmacher Plitsch und Bogenmaler Klacks wieder versöhnen muss, auch die frechen Sternenhüpfer Schnick und Schnack machen jede Menge Dummheiten. Schnell wird klar, dass Sebastian jede Hilfe braucht, die er bekommen kann. Er kann also nur hoffen, dass die tapferen Kinder ihm helfen, sein Abenteuer zu bestehen.

In der Turnhalle der Georg-Büchner-Schule ist großer Betrieb. Denn hier laufen die letzten Proben der Studiobühne Dreieich, die das Stück „Sebastian Sternenputzer und der Regenbogen“ aufführt. Mit 34 Jahren steht die Studiobühne Dreieich mitten im Leben. „Wir haben uns vorgenommen, mit diesem schönen Stück insbesondere kleine Erdenbürger zu erfreuen, aber auch große werden ihren Gefallen daran finden“, versichert Regisseur Karl Hofmann.

Er kann sich wieder auf eine treue Stammbesetzung verlassen, freut sich aber auch über neue Gesichter im Ensemble. „Der Applaus ist bekanntlich das Brot des Künstlers, und Kinder sind das ehrlichste Publikum der Welt“, weiß Regisseur Hofmann. Wenn die Aufführung mit viel Beifall honoriert wird, dann haben sich die monatelangen Proben gelohnt. So hoffen die Darsteller, dass am Schluss der Aufführung viel geklatscht, ja getrampelt und gejubelt wird.

Dann freuen sich Torsten Wolf (Sebastian Sternenputzer), Ina Vaca Schommartz (Sternenhüpfer Schnick), Silvia Pleiß (Sternenhüpfer Schnack), Heidrun Schott (Königin Sonne), Kerstin Gerlach (Wanda Wolkenfrau), Sandra Iven (Sonja Sonnenstrahl), Finnia und Helena Schott (Sonnenstrahlen) sowie Carsten Kahl (Bogenmaler Klecks) und Karl Hofmann (Regenmacher Plitsch) selbst wie Kinder.

Das Stück von Christina Stenger ist am 14. Januar im Bürgerhaus Rodgau-Niederroden von 15 Uhr an und am 29. Januar im Bürgerhaus Sprendlingen von 11 Uhr an zu sehen. Weitere Aufführungen: 16. März, 15 Uhr, Bürgerhaus Obertshausen-Hausen; 25. April. 10 und 16 Uhr, Hugenottenhalle Neu-Isenburg. Karten gibt es unter .

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