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Michael Groß bei der Versteigerung des Siegerbildes aus dem Malwettbewerb ?Heimat Dreieich? ? eine Gemeinschaftsarbeit der Klasse 3b der Karl-Nahrgang-Schule in Götzenhain.

„Sterne des Sports“ erhalten besondere Würdigung

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Im Namen der Volksbank führte mit Michael Groß ein echter Star durch den Abend, bei dem auch die „Sterne des Sports“ ausgezeichnet wurden. Gleich zwei Preise gingen nach Dreieich.

Der Sport hat eine bedeutende Funktion in der Gesellschaft. Die Vereine mit ihren vielen Ehrenamtlichen leisten überaus wertvolle Arbeit, was von der Politik auch hervorgehoben wird. Aber auch die Volksbank Dreieich fördert Vereine, die sich in besonderer Weise um die Integration oder Inklusion verdient gemacht haben. So zeichnet sie beispielhafte Sport-Projekte mit einem „Stern“ aus.

Im Bürgerhaus Sprendlingen wurden nun die drei besten Sport-Projekte aus dem Geschäftsbereich des Geldinstituts gewürdigt. Ferner wurden die Siegerbilder aus dem Malwettbewerb für Grundschulen, zu dem die Volksbank anlässlich ihres 125-jährigen Bestehens aufgerufen hatte, vorgestellt und versteigert. Der Erlös geht an den Förderverein der Dreieicher Grundschulen, deren Kinder am Wettbewerb teilgenommen haben. Moderiert wurde der Abend von Schwimm-Legende und Ex-Olympiasieger Michael Groß.

In seiner Begrüßung verwies der Vorstandsvorsitzende, Stephan M. Schader, auf die Sonderaktionen der Volksbank im Jubiläumsjahr, etwa das Crowdfunding oder die Aktion „125 gute Taten“. „Wir wollen uns jedoch nicht als Bank mit ihren Erfolgen feiern, sondern vielmehr die Menschen in der Region, die hier leben und viele gute Taten vollbringen“, sagte Schader. Dabei solle auch das ehrenamtliche Wirken im Mittelpunkt stehen. Dann machte es Michael Groß spannend: „Nun kommen wir zu den Gewinnern des diesjährigen Wettbewerbs ,Sterne des Sports‘“, verkündete der Moderator. Mit dem ersten Preis wurde das Box-Projekt unter dem Dach der Sportgemeinschaft Dietzenbach in Kooperation mit der Stadt Dietzenbach ausgezeichnet.

Der zweite Preis ging an den Elektro-Rollstuhl-Hockey-Club Dreieich (ERHC), der sich in besonderer Weise darum bemüht, dass auch Menschen mit schwerer Behinderung eine sportliche Aktivität ausüben können. „Die Begeisterung über ein Erfolgserlebnis, wie ein Torschuss, ist bei solchen Menschen ungleich größer und setzt unglaubliche Lebensenergie frei“, schilderte der ERHC-Vorsitzende Günter Keller. Der Verein ist der einzige in Hessen mit solch einem sportlichen Angebot und konnte erst kürzlich den deutschen Meistertitel verteidigen. „Bei uns ist jeder mit Behinderung willkommen“, betonte Keller.

Mit dem dritten Preis wurde das Projekt „Keine Chance für Altes Eisen“ unter dem Dach der Sprendlinger Turngemeinde (STG) bedacht. Dieses besondere Angebot richtet sich an Senioren. „Wir haben einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert. Denn wie kann man in einer Notsituation Hilfe leisten, wenn man sich selbst nicht mehr bücken kann?“, nannte Harald Schröder von der STG ein Beispiel. Mit Fahrten zu interessanten Unternehmen werden ältere Menschen zudem motiviert, wieder aus dem Haus und unter die Leute zu gehen. So entstehen Kontakte, die gepflegt werden.

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