Neujahrsempfang der Arbeitsgemeinschaft der Vereine

Die Wünsche der Götzenhainer

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Rückblick und Ausblick waren die beiden Eckpunkte des Neujahrsempfangs der Arbeitsgemeinschaft der Götzenhainer Vereine. Neben der Kerb ging es auch um die Feier „500 Jahre Reformation“.

Der Empfang der Arbeitsgemeinschaft (AG) der Götzenhainer Vereine verdient den Namen Neujahrsempfang zurecht, denn er ist gleich auf den ersten Tag des neuen Jahres terminiert. Viele Vereinsvertreter, Bürgermeister Dieter Zimmer (SPD), Landtagsabgeordneter Hartmut Honka (CDU) und auch Conrad Schumacher vom Gut Neuhof nutzten diese Gelegenheit, um sich im Bürgertreff Götzenhain einzufinden. Schumacher hatte natürlich, wie alle anderen auch, die besten Wünsche für das neue Jahr dabei, zusätzlich aber noch ein paar Flaschen des „Roter Rock“, ein erlesenes Tröpfchen aus seinem eigenen Weinberg in Rheinhessen.

Matthias Engler, der den ersten Vorsitzenden der AG Götzenhainer Vereine, Klaus Klepper, vertrat, hieß die Gäste willkommen: „Ich freue mich, dass so viele gleich am ersten Tag des Jahres zu uns gekommen sind“, so Engler und fuhr fort: „Der Klaus weilt in Büsum und hat mich gebeten, die Sache heute zu übernehmen.“

Der stellvertretende Vorsitzende der AG ging zunächst auf die Höhepunkte des zurückliegenden Jahres ein. So verwies Engler auf recht viele Veranstaltungen unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft. „In manchen Monaten hatten wir 30, und im Jahr 216 waren es insgesamt 316 Veranstaltungen“, sagte Engler.

Unbestrittener Höhepunkt sei das Dorfbrunnenfest im Mai in seiner neuen Version gewesen. „Wir haben auf den Freitag verzichtet und hatten dafür mehr Geld zur Verfügung, das wir hauptsächlich für eine bessere Band verwendeten“, erklärte Engler. Ein besonderes Lob erteilte er der Karl-Nahrgang-Schule für die Gestaltung des Nachmittagsprogramms sowie Margarethe Habernoll, die den Dorfbrunnen in ein „

Froschkonzert

“ verwandelt hatte.

„Ganz vorbildlich war die Kooperation von Kerbverein und freiwilliger Feuerwehr“, verwies Engler auf ein Beispiel, das weiter Schule machen sollte. Auch die Veränderung des Ablaufes der Kerb, einer Mischung aus Tradition und modernen Elementen habe sich bewährt. „Wenn es jetzt noch gelingt, diese, wie geplant, in den alten Ort zurückzuführen, dann sind sicherlich viele Götzenhainer noch zufriedener“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der AG.

Für dieses Jahr stehen mit den Ereignissen „40 Jahre Dreieich“ und 500 Jahre Reformation zwei Feiern im Vordergrund. Pfarrerin Martina Schefzyk wies darauf hin, dass es „in Götzenhain zum Reformationstag eine zentrale Veranstaltung für Dreieich geben“ werde.

Bürgermeister Dieter Zimmer verweis auf die anstehende Großbaustelle Hainer Weg und Bleiswijker Straße, die zwei Jahre in Anspruch nehmen werde und deren Kosten mit rund 4,4 Millionen Euro veranschlagt seien. Auch stimmte Zimmer dem Wunsch der Götzenhainer zu und sagte: „Es wäre geradezu fatal, die Chance nicht zu nutzen und die Kerb wieder in die Ortsmitte zu holen.“

Einen großen Dank richtete das Dreieicher Stadtoberhaupt an Conrad Schumacher, der wieder den Grundschultag für

1700 Grundschüler

auf dem Gut Neuhof ausrichten wird. Er hoffte aber auch, dass der Radweg nach Neu-Isenburg bald fertiggestellt wird.

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