Neubaugebiet wird bis zum Heiligen Abend

Zwei Frauen sorgen für Stimmung

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Friederike Arta und Christine Schellhorn aus Dreieich haben sich für eine schöne Idee zusammengetan. Im alten Ort und im Neubaugebiet wird bis zum Heiligen Abend täglich ein neues geschmücktes Fenster zu sehen sein. Alle 24 Adventsfenster sind bereits vergeben.

Ein paar Stunden hat Friederike Arta schon in ihrem Keller gebastelt, das Ergebnis kann sich wahrlich sehen lassen: Eine wunderschöne Sternenlandschaft, mit einer Häuserzeile, die mit detailliert dekorierten Fenstern am ersten Dezember an einem großen Fenster in der Borngartenstraße 14 die Offenthaler in eine weihnachtliche Stimmung versetzen wird.

Friederike Arta, ihr Mann Steffen und die drei gemeinsamen Kinder kennen die Tradition der Adventsfenster aus der Schweiz. In dem kleinen Ort im Thurgau war es Tradition, an den 24 Tagen bis zum Heiligen Abend zusammenzukommen, einen Spaziergang an der frischen Winterluft zu unternehmen und jeden Abend an einem anderen, schön geschmückten Fenster zu stehen. „Ich finde diese Idee einfach so nett, und wir haben das immer sehr genossen. Gerade in der Vorweihnachtszeit ist es oftmals nicht sonderlich besinnlich, sondern viel mehr hektisch. Es entschleunigt den Alltag und ist ein besonderer Moment der Ruhe“, sagt Arta. Sie findet auch, dass diese Aktion zu Offenthal passt.

Friederike Arta, die erst seit eineinhalb Jahren in dem Dreieicher Ortsteil lebt, hat sich mit Christine Schellhorn, stellvertretende Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Offenthaler Vereine, eine Verbündete gesucht, die über die notwendigen Verbindungen in Offenthal verfügt.

Kaum wurde die Idee durch den Ort getragen, waren alle 24 Fenster schon vergeben. „Schön finden wir, dass es im alten Ort genauso geschmückte Adventsfenster geben wird, wie auch im Neubaugebiet oder im älteren Teil des Neubaugebiets“, sagt die engagierte Neu-Offenthalerin.

„Dabei wurde es den Fenster-Gestaltern völlig offen gelassen, ob sie neben dem Fensterschmuck noch etwas anbieten möchten“, erklärt Friederike Arta, „die meisten wollten auch einen kleinen Ausschank machen, so dass es jetzt an vielen Fenstern Tee, Glühwein oder Punsch und vielleicht auch Kekse gibt“, freut sich Arta, dass die Idee so gut angenommen wurde.

Die beiden Initiatorinnen hatten den Offenthalern auch Tipps und Anregungen angeboten, aber die meisten „Gastgeber“ hatten ihre ganz eigenen Ideen, und so werden es hoffentlich viele, ganz unterschiedlich geschmückte Fenster werden.

Jeden Tag wird dann ein neues Fenster aufleuchten und von 17.30 bis 20.30 Uhr beleuchtet bleiben, so dass die Offenthaler am 24. Dezember dann einen ganzen Spaziergang durch ihren Ort machen können und für jeden Dezembertag ein schön gestaltetes Fenster finden. Die Fenster sollen bis zum zweiten Weihnachtsfeiertag geschmückt bleiben.

Die Adressen von jedem neuen Adventsfenster werden wir zu jedem Tag in unserer Zeitung unter den Tipps und Terminen veröffentlichen. Start ist am Donnerstag, 1. Dezember, bei der Familie Arta in der Borngartenstraße 14.

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