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Mann spaziert über A5 - bei seiner Rettung gibt es Ärger

Lebensgefährliche Aktion

Mann spaziert über die A5 - bei seiner Rettung gibt es Ärger

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Ein Mann spaziert seelenruhig über die A5 und bringt sich dabei in Lebensgefahr. Als ihn Polizisten von der Fahrbahn holen, gibt es Ärger.

Langen/Weiterstadt - Am Pfingstsonntag, gegen 11.10 Uhr, sorgte zwischen den Anschlussstellen Langen und Weiterstadt ein 63-jähriger Fußgänger für Aufregung auf der A5. Er lief zunächst über den Standstreifen, überquerte daraufhin die vierspurige, viel befahrene Autobahn und spazierte am Rande der linken Spur Richtung Frankfurt.

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Mann auf der A5 macht verwirrten Eindruck

Eine kurz darauf eintreffende Streife der Autobahnpolizei nahm den Fußgänger schließlich fest, indem sie ihn von der Gegenfahrbahn aus in den geschützten Bereich des Mittelstreifens zog. Der Mann stand zwar weder unter Alkohol- noch Drogeneinfluss, machte aber einen sichtlich verwirrten Eindruck.

Gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr

Anstatt seinen Lebensrettern Dankbarkeit entgegen zu bringen, beschwerte er sich jedoch über das beherzte Eingreifen. Ihm droht nun ein Verfahren wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr.

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 In diesem Zusammenhang bittet die Autobahnpolizei Südhessen mögliche Zeugen, die der Person ausweichen bzw. wegen ihr bremsen mussten, sich unter der Telefonnummer 06151/8756-0 zu melden.

dr

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