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Anja Stupar (rechts).

Anja Stupar bleibt bei den Baskets

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Für die kommende Runde können die Zweitliga-Damen weiter mit der bosnischen Ex-Nationalspielerin planen.

„Ich denke, die Mädels haben sich gefreut, aber da muss man sie selbst fragen.“ Das sagt Anja Stupar, wenn sie auf ihren Verbleib bei der Basketball-Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim angesprochen wird. Die 27-Jährige weiß nun, dass ihre Bewerbung für den Lehramtsstudiengang in Frankfurt erfolgreich war und sie im kommenden Semester an der Goethe-Universität Sport und Englisch studieren kann. „Das ist perfekt für mich“, erklärt Stupar und fügt mit Blick auf die Rhein-Main Baskets an: „Ich kenne die Mädels schon und muss mich nicht mehr neu integrieren. Wir haben eine gute Mannschaft mit jungen und erfahrenen deutschen Spielerinnen.“

Schon in der vergangenen Saison war sie Leistungsträgerin und kämpferisches Vorbild für die Nachwuchsspielerinnen. In der kommenden Runde wird Stupar von den Deutschen-Vize-Meisterinnen Nelli Dietrich, Francis Pieczynski und Nadine Ripper unterstützt. Die Verantwortung wird im Team von Peter Kortmann auf mehrere Schultern verteilt. Dadurch sind die Baskets für die Konkurrenz in der II. Bundesliga Nord noch schwerer auszurechnen.

Schon in der Vorsaison sorgte die 1,80 Meter große Bosnierin durch ihre Reboundstärke (9,3 pro Spiel) und das Spielverständnis (11,9 Punkte) für Stabilität. Nun freut sich der Trainer, dass Stupar weiter zum Team gehört: „Wenn alles so läuft, wie wir uns das vorstellen, wird sie die einzige Spielerin mit einem ausländischen Pass sein, und wir können wieder ausschließlich Deutsch im Training sprechen.“

Am kommenden Montag starten die Baskets in die Vorbereitung. „Das ist wesentlich früher als im letzten Jahr“, weiß Stupar, „schließlich wollen wir aber auch optimal vorbereitet sein“. Die nahezu abgeschlossene Personalplanung und die akribisch angegangene Vorbereitung zeigen, was die Deutschen Vizemeisterinnen von 2012 vorhaben. „Wir nehmen uns die Play-offs als Ziel vor“, verrät Stupar, „vielleicht können wir sogar im Finale spielen“. Weil aber auch die Konkurrenz in der II. Liga nicht schläft, warnt Stupar. „Wir müssen es von Anfang an ernst nehmen. Wenn wir im Oktober starten, sollten wir gewappnet sein“. Am ersten Spieltag sind die Rhein-Main Baskets spielfrei, danach geht es Schlag auf Schlag gegen Heidelberg, Mainz und Weiterstadt. Wenn sich Peter Kortmann und sein Team genauso gewissenhaft vorbereiten wie in der Vorsaison, dürften er, Stupar und die Baskets sogar Chancen auf eine Rückkehr in die I. Liga haben.

(awo)

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