Begegnungszentrum in Langen

Evangelisches Begegnungszentrum wurde nach Katharina von Bora benannt

  • vonNicole Jost
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Die evangelische Kirche in der Westendstraße feierte die Eröffnung ihres neuen Begegnungszentrums. Namensgeberin für das Mehrzweck-Haus ist Katharina von Bora, die Ehefrau Martin Luthers.

„Es war ein rauschendes Fest“, freute sich Friederike Geppert über die große Resonanz bei der offiziellen Eröffnung des Begegungszentrums der evangelischen Kirche in der Westendstraße. Seit Oktober vergangenen Jahres leitet die Sozialpädagogin bereits das Haus, das künftig vor allem für die Seniorenarbeit der evangelischen Gemeinde in Langen offen stehen wird.

Gemeinsam mit Pfarrer Steffen Held präsentierte Friederike Geppert auch den neuen Namen des Hauses, der anhand einer Umfrage und dann mit der Entscheidung des Kirchenvorstands gefunden wurde: Die Einrichtung wird ab sofort „Katharina-von-Bora-Haus – Evangelisches Begegnungszentrum im Langener Nordend“ heißen.

„Ein Name, der sehr gut passt, gerade jetzt im Jahr des Reformationsjubiläums. Katharina von Bora war eine sehr starke Frau, außerdem haben wir in Langen ja mit den Bezirken Johannes, Martin-Luther und Petrus schon genügend Männer-Namen“, sagt Geppert schmunzelnd.

Die ersten Veranstaltungen in den Gemeinderäumen haben sich längst etabliert. „Wir wollen eine Anlaufstelle für die Senioren im Quartier sein, egal welchen Glaubens. Außerdem möchte ich auch Begegnungen schaffen mit anderen Generationen“, kündigt Geppert an.

Der Seniorensingkreis trifft sich einmal in der Woche, am letzten Donnerstag im Monat gibt es das Café „Kehrt wieder“, in dem Erinnerungen gemeinsam aufgefrischt werden, und einen Bingonachmittag soll es auch bald geben.

„Es soll eine Mischung werden aus regelmäßigen Angeboten und einmaliger Projektarbeit“, kündigt die Leiterin des Hauses an. Drei Mal in der Woche gibt es einen Mittagstisch im „Katharina-von-Bora-Haus“. Montags und donnerstags kochen die jungen Leute aus dem Zentrum für Weiterbildung in Langen, und jeden Dienstag kocht eine Gruppe von rund zehn Seniorinnen vornehmlich Gerichte aus ihrer Heimat in Schlesien. Bis zu 50 Essensgäste werden dabei dienstags mit Salat, Suppe, Hauptspeise und Nachtisch verköstigt.

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