Basketball

Kailey Edwards trifft zum Baskets-Sieg

Die Rhein-Main Baskets sind erfolgreich in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga Süd der Frauen gestartet. Den Vorjahresfünften aus Würzburg bezwang die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim mit 65:64 (38:29).

Die Rhein-Main Baskets sind erfolgreich in die neue Saison der 2. Basketball-Bundesliga Süd der Frauen gestartet. Den Vorjahresfünften aus Würzburg bezwang die Spielgemeinschaft aus Langen und Hofheim mit 65:64 (38:29).

Rund 200 begeisterte Zuschauer sahen in der Langener Sehring-Halle, wie das neue junge Baskets-Team mit dem neuen Trainer Thorsten Schulz ein 6:0 vorlegte. Mit einem Dreier aus acht Metern zum 23:16 beendete Nelli Dietrich das erste Viertel. „Die Mannschaft hat schon am Donnerstag das Abschlusstraining in hoher Intensität absolviert und hat diese hohe Intensität auch ins Spiel gebracht“, sagte Schulz.

Im zweiten Viertel war es immer wieder die erfahrene ehemalige Erstligaspielerin Anja Stupar, die das Heft in die Hand nahm, zum Korb durchzog und verwandelte. 18 Punkte gelangen ihr bis zur Halbzeit, am Ende waren es 23, womit die 29-Jährige die Topscorerin der Partie war. Aber die Baskets verteidigten auch gut. So ging es mit 38:29 in die Halbzeitpause.

Im dritten Viertel trumpfte auch zunehmend die erst 17 Jahre alte Jule Seegräber auf. Sie verwandelte bis zum 52:49 nach 30 Minuten alle sechs Würfe und entlastete Nelli Dietrich beim Spielaufbau. „Jule hat sich über die Sommerpause toll entwickelt“, sagt Schulz, „manche sagen, sie hätte auch vorige Saison schon so spielen können, aber da fehlte ihr etwas Selbstvertrauen.“

Dank ihrer etwas größeren Ausgeglichenheit im Kader – die Spielzeit teilten sich elf anstelle von nur acht Spielerinnen bei den Baskets – ließ sich Würzburg aber nicht abschütteln und kam dichter heran. Kurz vor dem Ende wurden die Baskets nervös und machten Fehler. 14 Sekunden vor Schluss gingen die Gäste zum ersten Mal in Führung – 63:64. Schulz reagierte mit einer Auszeit, um sich vor dem letzten Angriff zu sammeln. „Würzburg konzentrierte sich auf Anja Stupar, weshalb wir umstellten“, berichtete er. Die relativ robuste Flügelspielerin Kailey Edwards ging auf die Center-Position, wurde mit tollem Pass von Stupar bedient, zog zum Korb und legte den Ball zur 65:64-Führung ins Netz, die in den verbleibenden 2,7 Sekunden verteidigt wurde. „Insgesamt war das ein toller Teamsieg“, bilanzierte Schulz, „auch die, die auf der Bank saßen, haben emotional toll mitgeholfen.“ Die Amerikanerin Edwards kam bei ihrem ersten Pflichtspieleinsatz auf neun Punkte und sieben Rebounds in knapp 25 Einsatzminuten. „Sie war da, als wir sie brauchten. Aber sie kann noch mehr, muss ihre genaue Rolle noch finden“, sagte Schulz.

In der Halbzeitpause wurde Nadine Ripper von Baskets-Präsidentin Silke Dietrich, die schon vor 20 Jahren auch ihre erste Trainerin in der Jugend war, offiziell verabschiedet. 605 Spiele hat Ripper seither für den TV Langen und die Rhein-Main Baskets absolviert. Sie beendete ihre Leistungssportkarriere in diesem Sommer. Mit ihr wurde auch Alica Köhler für ihr 250. Spiel geehrt.

Rhein-Main Baskets: Stupar (23), Seegräber (14), N. Diedrich (9), Edwards (9), Weyell (6), Köhler (4), Süssmann, Wotzlaw, Schick, Cornelius (n.e.), Schmidt (n.e.), Stegbauer (n.e.) .

(mos)

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