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Hessenliga

TTC Langen vor einer schwierigen Saison

  • vonStefan Fritschi
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Die Tischtennis-Spieler des Hessenligisten TTC Langen stehen vor einer großen Aufgabe. Und es gibt gewiss nicht wenige, die meinen, dass sie unlösbar ist: Den Klassenerhalt packen.

Zwei von zehn Mannschaften der Süd-West-Staffel steigen ab, der Tabellenachte bestreitet die Relegation. „Wir müssen von Spiel zu Spiel schauen, es wird sehr, sehr schwierig für uns“, blickt Routinier Andreas Stark dem Saisonauftakt am 11. September (14 Uhr) beim TTC Elz skeptisch entgegen.

Und das nicht ohne Grund. Von dem Team, das in der vergangenen Spielzeit den Titel gewann, ist nur noch Andreas Hirch, die neue Nummer drei, mit am Start. Vier freie Plätze wurden mit Akteuren aus dem eigenen Verbandsliga-Team besetzt: Thomas Hartmann und Stark bilden das vordere Paarkreuz, Zeeshan Munir und Josef-Matthias Keller spielen auf den Positionen vier und fünf. Der einzige Neuzugang, Robert Volkmann vom Bezirksoberligisten TTC Seligenstadt II, fungiert als Nummer sechs.

Andreas Stark hofft, dass die bisherigen Spieler der „Zweiten“ den Schwung aus der Saison 2015/16 mit in die neue Spielzeit bringen können. „Da ist es super gelaufen für uns. Wenn wir die Runde komplett, also auch mit Simon Schreyer, durchgespielt hätten, dann wären weit vorne gelandet“, sagt der 51-Jährige. Zudem hätte das Verbandsliga-Team nicht der Hessenliga-Mannschaft mit Spielern ausgeholfen, wenn klar gewesen wäre, dass sie sich trotz des Titelgewinns auflösen würde. Unter diesen Umständen reichte es in der Südgruppe „nur“ zu Rang vier.

Ein Wiedersehen gibt es mit dem TV Dreieichenhain, der souverän die Meisterschaft gewann bei nur einem Verlustpunkt. Am TVD und dem weiteren Aufsteiger SG Anspach versucht sich Langen zu orientieren. Für den Aufsteiger Nummer drei, den TTC Ober-Erlenbach II, der nun als TTC OE Bad Homburg II firmiert, geht es vielmehr um den Titel. Einen Absteiger aus der Oberliga gab es nicht.

„Wir müssen einigermaßen aus den Doppeln herauskommen, denn vorne sind wir kolossal überfordert“, sieht Stark das TTC-Team in der Regel einem Rückstand hinterherlaufen. Im mittleren und hinteren Paarkreuz müsse, gerade in den engen Spielen, gepunktet werden.

Damit dies zumindest in den Begegnungen in der Sporthalle des Dreieich-Gymnasiums klappt, haben sich die Langener etwas einfallen lassen. Künftig wird dort nicht mehr mit Bällen aus Zelluloid, sondern mit welchen aus einem anderen Kunststoffmaterial aufgeschlagen. Dieser Plastikball ist seit Saisonbeginn in der Bundesliga vorgeschrieben. Für die anderen Spielklassen wird das seitens des Deutschen Tischtennis-Bunds (DTTB) lediglich empfohlen.

(fri)

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