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Neuer Geburtenrekord an der Asklepios Klinik in Langen

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Die Asklepios Klinik erklärt sich die kontinuierlich steigenden Geburtenzahlen in Langen unter anderem mit dem individuellen Betreuungskonzept. Mit der Renovierung des Elternzentrums solle jetzt noch das richtige Wohlfühlambiente für die jungen Eltern geschaffen werden.

Eine weitere deutliche Steigerung der Geburtenzahlen meldet die Frauenklinik der Asklepios Klinik Langen. Kamen in 2016 noch 944 Kinder zur Welt, so waren es in 2017 bereits 981 neue Erdenbürger, die von Dr. Helga Rockstroh, Oberärztin der Geburtshilfe, und ihrem Team auf die Welt gebracht wurden.

Neben der rein medizinischen Leistungsfähigkeit trägt auch das individuelle Betreuungskonzept entscheidend mit dazu bei, dass die Geburtenzahlen in Langen seit Jahren kontinuierlich steigen, heißt es in einer Pressemitteilung der Asklepios Klinik. Dazu passe auch, dass das Elternzentrum der Klinik zurzeit komplett renoviert werde. So werde für die Kurse, die dort für werdende und junge Eltern stattfinden, das richtige Wohlfühlambiente geschaffen. Die Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Eckart Krapfl.

Ohne Zeitdruck

Besonderen Wert legen Ärzte, Hebammen und die Kinderschwestern in Langen auf die individuelle Betreuung der Schwangeren vor, während und auch nach der Geburt, heißt es vonseiten der Klinik. Unterstützt werd das Konzept der ganzheitlichen Geburtshilfe durch Aromatherapie, Homöopathie und Akupunktur. In ruhiger familienfreundlicher Atmosphäre verlaufe die Geburt ohne Zeitdruck.

Ein Team aus erfahrenen Hebammen und geburtshilflich ausgebildeten Ärzten und Ärztinnen betreut die werdende Mutter, so die Klinik. Dank moderner Schmerztherapie könnten Schmerzen auch per rückenmarksnaher Anästhesie genommen werden. „Bei der sogenannten ’Patient Controlled Epidural Analgesia’, kurz PCEA, können die Schwangeren selbst über eine Schmerzpumpe ihren individuellen Bedürfnissen entsprechend die Verabreichung des Schmerzmittels steuern. So wird der Schmerz bei Bedarf schnell und effizient genommen“, erklärt Dr. Helga Rockstroh.

Sanfter Kaiserschnitt

Der Kaiserschnitt, ob geplant oder während der Geburt sich ergebend, gehöre zum medizinischen Alltag. „Als Standardverfahren wird in Langen der sogenannte sanfte Kaiserschnitt angewendet. Dieses spezielle Verfahren sorgt für eine besonders schnelle Genesung nach dem Eingriff. Der Partner oder eine Begleitperson kann auf Wunsch die werdende Mutter in den Operationssaal begleiten und dabei sein, wenn das Kind auf die Welt kommt“, so Dr. Rockstroh.

Auf eine enge Mutter-Kind-Beziehung werde in Langen von Anfang an geachtet, heißt es vonseiten der Klinik weiter. Dazu trage besonders das sogenannte „Rooming in“ bei: Mutter und Kind sind, wenn gewünscht, rund um die Uhr zusammen. Auch Väter und Geschwister können unter fachkundiger individueller Anleitung in die Versorgung der Säuglinge mit einbezogen werden.

Und wenn’s mal ganz schnell gehen muss gibt es am Haupteingang der Klinik einen „Last-Minute-Storchenparkplatz“. Er steht im Notfall ausschließlich werdenden Eltern, die per Auto in die Klinik kommen, zur Verfügung und ist natürlich mit Storch gekennzeichnet.

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