Gebannt starren alle auf den Puck, den das "Bembel Babe" in Richtung Bembel gespielt hat.
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Gebannt starren alle auf den Puck, den das »Bembel Babe« in Richtung Bembel gespielt hat.

Die „Sahneschnitten“ waren am schnellsten

  • VonNicole Jost
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Bei der Ebbelwoistaffel brauchten die Teilnehmer Geschick und Glück. Wer gewinnen wollte, musste schnell sein.

Egal wie spät der letzte Schoppen getrunken wurde, allen ist klar: Sonntagmorgen geht es ins Festzelt. 30 Mannschaften stellten sich der Ebbelwoistaffel. Um 11 Uhr gab Brunnenwirt Heinz-Georg Sehring mit „Eins, zwei, drei Ebbelwoi“ das Startsignal. Jeweils zwei Teams traten gegeneinander an. Es galt, einen Hockeypuck in einen Bembel zu schießen, einen Schlüssel heraus zu suchen, einbeinig hüpfend ein Glas Wasser zu transportieren, Schraube und Mutter zu verbinden sowie aus einem Sandeimer Bauklötzchen heraus zu buddeln und zu einem Türmchen aufzubauen.

Waren es früher meist die Vereine, welche die Staffel bestückten, sind es jetzt oft Freundesgruppen, die mit Namen wie „Bembel Babes“ oder „Sahneschnitten“ an den Start gehen. In ihren Outfits, eigens für die Staffel kreiert, und lautstark angefeuert vom restlichen Festzelt gaben die Teams alles. Da herrschte schon mal Verzweiflung, wenn der Puck einfach die Bembelöffnung nicht finden wollte, oder es erst der fünfte Schlüssel war, der in das Schloss passte. Auch das Glück musste mitspielen.

Letztlich siegten die gut gelaunten Mädels der „Sahneschnitten“. Sie bewältigten die Aufgaben von allen am schnellsten, knapp gefolgt von dem „Mallorca Fanclub“ und den „Pseudo Kumas“ auf Platz drei.

„Die Staffel hat richtig Spaß gemacht, und es sind immer mehr die jungen Leute, die den Sonntag im Festzelt mögen“, sagte Walter Metzger, Vorsitzender des Verkehrs- und Verschönerungsvereins. Er freute sich über den Brauch auf dem Ebbelwoifest.

(njo)

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