Mit „stella wireless“ rund um die Uhr surfen

Freies Internet gibt es jetzt für die Bürger in Langen und Egelsbach. Rund um die Hot Spots können User kostenloses WLAN nutzen.

WLAN beziehungsweise WiFi für alle, rund um die Uhr und zum Nulltarif gibt es jetzt am geschäftigen Lutherplatz in Langen und auf dem Kirchplatz in Egelsbach. Die Stadtwerke Langen haben zusammen mit dem Unternehmen „The Cloud“ auf Initiative der beiden Kommunen für das freie Internet die nötigen Vorkehrungen getroffen und die Technik installiert.

Der Egelsbacher Bürgermeister Jürgen Sieling spricht von einem neuen Service, auf den die Bürger der Gemeinde gewartet hätten und von dem auch Gäste profitierten. Für Langens Wirtschaftsförderer Joachim Kolbe macht das Angebot die Innenstadt um ein weiteres Stück attraktiver und werte den Einkaufsstandort Langen auf. Stadtwerke-Direktor Manfred Pusdrowski sieht in den beiden Hot Spots eine echte Bereicherung, „zu der wir als kommunaler Infrastrukturdienstleister sehr gerne unseren Beitrag leisten“.

Die elektronischen Geräte der Zugangspunkte (Access Points) befinden sich in Langen auf dem Dach vom Café Beans am Lutherplatz und in Egelsbach am Arresthaus. Wer sich hier in der Nähe aufhält, kann sich mit seinen mobilen Endgeräten kostenlos ins WLAN einwählen, muss also die ihm über seinen Mobilfunkvertrag zur Verfügung stehende Datenvolumen nicht in Anspruch nehmen. Es gibt lediglich eine zeitliche Beschränkung von 60 Minuten am Tag.

Für den Zugang muss einfach auf dem Smartphone oder Tablet das WLAN aktiviert werden und es erscheint – angelehnt an die Stella-App der Stadtwerke für Langen und Egelsbach „stella wireless“. Nach der Verbindung mit dem neuen Netz wird auf eine Anmeldeseite verwiesen. Von dort aus gelangt der Nutzer über eine einmalig erforderliche kostenlose Registrierung direkt ins Internet und ist jederzeit beim nächsten Aufenthalt in Nähe der Hot Spots wieder „drin“. Und das sogar in anderen Städten, die mit „The Cloud“ kooperieren, wie Berlin, München, Dortmund oder Passau, wo City-Netze zum Teil große Gebiete abdecken.

Dies ist auch das Konzept des 2003 in London gegründeten Unternehmens, das sich zu Europas führendem Public WiFi-Anbieter entwickelt hat. Nicht nur einzelne Hot Spots sollen geschaffen werden, sondern eine möglichst umfangreiche Hot-Zone soll entstehen. Ganz in diesem Sinne denken auch Sieling und Kolbe. Aber dafür werde es noch einige Zeit brauchen, weil geeignete Standorte gefunden und mit der entsprechenden Technik ausgestattet werden müssten.

(red)

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