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Sterzbach ist wieder im Sanierungsmodus

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Derzeit arbeitet eine Fachfirma an einem weiteren Abschnitt des Sterzbachs. Sie soll die Anwohner vor feuchten Kellern schützen.

Der Sterzbach gehört zur Langener Altstadt wie die Stadtkirche und der Vierröhrenbrunnen. Er wird deshalb gehegt und gepflegt. Seit einigen Tagen ist eine Fachfirma im Auftrag der Kommunalen Betriebe dabei, einen weiteren Abschnitt zu sanieren. Das trägt nicht nur zum Erhalt des malerischen Erscheinungsbildes bei, sondern schützt die Anwohner auch vor feuchten Kellern.

Die Bauarbeiter bringen bis zum 21. August ein etwa 50 Meter langes Teilstück in der Bachgasse auf Vordermann. Es erstreckt sich von der Glockengasse in Richtung Stumpfer Turm. Die Kosten belaufen sich auf rund 70 000 Euro.

Die Sanierung hat bereits 2011 begonnen. Jedes Jahr kommt im Sommer ein weiterer Abschnitt an die Reihe. 2017 soll das Pensum erledigt sein. Erforderlich ist es jedes Mal, das Wasser vorübergehend in die Kanalisation zu leiten. Das geschieht bereits unterhalb des Schwimmbads und führt – außer bei Regen – zu einem trockenen Bachbett, das dann instand gesetzt werden kann. Der alte Beton ist nicht mehr dicht. Dadurch besteht die Gefahr, dass vor allem bei Starkregen Wasser in anliegende Kellerräume dringt. Ein neuer Belag beugt dieser Gefahr künftig vor.

Zudem wird die Sandsteineinfassung abgetragen, die ebenfalls in keinem guten Zustand mehr ist. Die Fugen sind schadhaft, und einzelne Steine drohen herauszubrechen. Neu gemauert wird mit dem gleichen Material, um das gewohnte und zur Altstadt passende Bild zu erhalten. Die Sanierer werden die Fehler der Vergangenheit nicht wiederholen. In früheren Jahrzehnten wurde mit Zement geflickt, der den Sandstein überdeckt hat.

(fnp)

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