Neujahrsempfang der Wählervereinigung

"UWFB hat sich politisch etabliert"

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Im Mai feiert die UWFB ihren zehnten Geburtstag. Ein Grund schon mal beim Neujahrsempfang in der Neuen Stadthalle Langen nicht nur einen Blick zurück, sondern auch auf die künftige politische Parteiarbeit zu werfen.

Die Unabhängige Wählervereinigung zur Förderung der Bürgermeister- und Kommunalwahl der Stadt Langen (UWFB) kann in diesem Jahr bereits auf ihr zehnjähriges Bestehen zurückblicken. Mit 4,9 Prozent der Wählerstimmen schaffte es die UWFB mit zwei Sitzen im Parlament vertreten zu sein – das Losglück bescherte der Vereinigung zudem einen Sitz in gleich drei Ausschüssen. Um auch über die Stadtgrenzen hinaus politisch Flagge zeigen zu können, hatte sich die UWFB Langen den Freien Wählern angeschlossen.

Schon von Beginn an hielt es die UWFB wie die anderen großen Parteien auch und lud zu einem Neujahrsempfang ein. Am Dienstagabend fanden sich überaus viele Mitglieder sowie weitere politisch interessierte Bürger – darunter auch Bürgermeister Frieder Gebhardt (SPD) und Vertreter anderer Parteien – zum Neujahrsempfang im Clubraum der Neuen Stadthalle Langen ein.

Bereits zum fünften Mal begrüßte Michael Kraus als erster Vorsitzender der UWFB die Gäste, insbesondere Jürgen Ries, den stellvertretenden Kreisvorsitzenden der Freien Wähler. Zunächst freute sich Kraus über den kräftigen Stimmenzuwachs bei der zurückliegenden Kommunalwahl, der es der UWFB erlaubt, nun auch aktiv in die politischen Diskussionen im Parlament eingebunden zu sein und Politik im Sinne der Langener Bürger machen zu können. Mit dem gemeinsamen Antrag von CDU, FWG-NEV, FDP und UWFB sei es gelungen, seinen Anteil zur Abwendung einer Klage der Stadt Langen gegen HessenMobil, bezüglich des vierspurigen Ausbaus der B 486, beizutragen. „Eine weitere Entscheidung für die Bahnstraße, in Höhe der Zimmerstraße einen Magneten zu bauen, ist ohne unsere Zustimmung gefallen. Wir sind nach wie vor der Meinung, dass dies, was dort nun entstehen soll, nicht das ist, was vor Jahren dort vorgesehen worden war“, so Kraus.

Ferner fordert die UWFB, die einkommensabhängige Kindergartengebühr wieder abzuschaffen. „Die Gebühr sollte für alle gleich sein, besser noch, der Kindergartenbesuch sollte für alle kostenfrei sein“, betonte Michael Kraus. Leider habe die Aktion der Freien Wähler zu diesem Begehren nicht die erforderlichen 88 000 Unterschriften in Hessen erreicht. Einen Lichtblick sieht Kraus in der künftigen wirtschaftlichen Situation der Stadt, was auch eine Steigerung der Gewerbeeinnahmen für Langen bedeute. „Aufgrund steigender Einnahmen kann es möglich sein, die bereits beschlossene erneute Anhebung der Grundsteuer B um weitere 50 Punkte den Bürgern zu ersparen“, betonte Kraus.

Großes Lob für die Langener UWFB-Mitglieder und Freien Wähler gab es von Jürgen Ries. „Sie haben sich hier in Langen, in einem Umfeld mit großer politischer Konkurrenz, etabliert“, betonte Ries.

Den zehnten Geburtstag will die UWFB aber auch feiern. Da der Gründungstag, der 25. Mai 2007, in diesem Jahr auf den Vatertag fällt, wird nun nach einen Alternativtermin gesucht.

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