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Viele Zuschauer wollen Matthias Mangiapane leiden sehen

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Fallschirmsprung, Würmer im Mund und eine Höhle voller Getier – heftiger als für unseren Hessebub Matthias Mangiapane kann ein Dschungelcamp kaum beginnen. Wie hat sich der gebürtige Langener bisher geschlagen? Himmelhoch jauchzend oder zu Tode betrübt? Wir verfolgen seine Abenteuer in der RTL-Trash-Show „Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“.

Er hatte es vorher noch groß verkündet. Auch im Interview mit unserer Zeitung – Matthias hat Höhenangst. Nun raten Sie mal, wie der TV-Sender RTL den schrillen Reality-TV-Star („Hot oder Schrott“) mit Faible für Make-up am Freitag ins australische Dschungelcamp schickte: Per Tandem-Fallschirmsprung inklusive Landung in einem Tümpel im Urwald.

Der 34-Jährige konnte es selber kaum glauben, was er da gerade getan hatte und übernahm, voll neu gewonnenem Selbstvertrauen, sogleich die Rolle des Reiseleiters. Er führte seine Campkollegen, Tatjana Gsell, Jenny Frankhauser und Ansgar Brinkmann („Der weiße Brasilianer“) durch den Busch und betrat als erster Teilnehmer das Camp. Sein begeisterter Kommentar: „Ach, du Scheiße.“ Dann entfachte er das Campfeuer. Angetan von so viel Enthusiasmus wählten ihn die Mitstreiter zum Teamchef.

Nachdem auch die restlichen acht mehr oder minder prominenten Insassen das Dschungelcamp erreicht hatten, mussten alle zur ersten Dschungelprüfung antreten. „Tiere zählen“, lautete die Aufgabe für Matthias. Leider verzählte sich der Hessebub bei den Ratten, die er in einer verschlossenen Box erfühlen musste. Die Anzahl der lebendigen Mehlwürmer in seinem Mund ertastete er dafür richtig. „Ihr seid doch des Wahnsinns“, echauffierte er sich aber trotzdem, nachdem er die fünf Tierchen ausgespuckt hatte. Zur Belohnung gab’s einen Stern. Was Essen bedeutet.

Kakerlaken und Gewürm

Doch die TV-Zuschauer wollen offenbar ausgerechnet unseren schrillen Hessebub weiter leiden sehen und schickten ihn auch in die beiden folgenden Dschungelprüfungen. Am Samstag sammelte er alsdann in einer Höhle voller Kakerlaken, Ameisen, Schlangen und Skorpionen tapfer zehn gelbe Sterne ein. Nebenbei wehrte er bissig die Lästereien von RTL-Moderatorin Sonja Zietlow ab: „Vergiss es, mich jammern zu sehen.“

Weil aber seine Prüfungspartnerin, Katzenberger-Schwester Jenny, am Ende nicht rechtzeitig aus der Höhle herauskroch, gingen alle Sterne wieder verloren und damit auch die zusätzliche Essensration für die Camper. „Du bist doch von Kopf bis Fuß blond“, schnauzte er Jenny deshalb verärgert an. Er kann also auch ausrasten, unser ansonsten so lieber hessischer Dschungelbub. Denn ohne Sterne gibt’s im Camp nur Bohnen und Reis.

Doch es kam noch schlimmer für Matthias. In seiner dritten Dschungelprüfung am Sonntag sollte er in fünf verschiedenen Unterwasserkammern – manche mit Luft gefüllt, manche geflutet – zwölf Sterne sammeln. Und das in nur zehn Minuten. Zu viel für ihn. „Ich kann das nicht. Ich habe jetzt schon Beklemmungen wegen dem Platz. Tut mir leid!“

Erlösende Worte

Dann sprach er die erlösenden Worte „Ich bin ein Star, holt mich hier raus!“ Prüfung abgebrochen, keine Sterne und erneut nur Reis und Bohnen. Traurig und von sich enttäuscht lautete sein Fazit: „Ich kann mir was Schöneres vorstellen, als vor Deutschland meine Schwächen zuzugeben.“

Doch wir sind uns sicher: Matthias wird auch seine Stärken noch unter Beweis stellen können. Und dann heißt es im Dschungelcamp: „Erbarme, der Hesse kommt“.

Hier ist Matthias zu sehen

„Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!“ läuft noch bis zum 3. Februar täglich um 22.15 Uhr auf RTL.

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