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In Neu-Isenburg soll im Dezember die erste Eisbahn im Landkreis Offenbach eröffnen.

"Isenburg on Ice"

Gibt es bald die erste Eisbahn im Kreis Offenbach?

In Neu-Isenburg soll im Dezember die erste Eisbahn im Landkreis Offenbach eröffnen. Doch es gibt noch ein Hindernis.

Neu-Isenburg - Im Gespräch ist sie schon seit zwei Jahren, doch jetzt wird die Eisbahn auf dem Rosenauplatz vor dem Isenburg-Center endlich konkret. Laut Erstem Stadtrat Stefan Schmitt (CDU) haben sich genügend Sponsoren gefunden, um „Isenburg on Ice“ wahr werden zu lassen. 

Trotzdem steht über der Verwirklichung vom 12. Dezember 2019 bis zum 12. Januar 2020 noch ein kleines Fragezeichen, denn es ist noch nicht ganz klar, ob auf die Ausschreibung für Lieferung und Montage, die nun erfolgt, auch angemessene Angebote abgegeben werden.

Neu-Isenburg: Erste Eisbahn im Kreis Offenbach

In Wiesbaden, Frankfurt, Hanau, Bad Vilbel und Hofheim konnten Eisläufer schon auf ihren Kufen über das Eis flitzen, im Kreis Offenbach gab es bisher jedoch noch kein solches Angebot.

Im November vorigen Jahres war von rund 130.000 Euro Kosten für das vierwöchige Eislaufvergnügen auf rund 400 Quadratmetern die Rede. So konkret wollte sich Schmitt in der Magistratspressekonferenz am Mittwoch aber nicht äußern. Die Mehrheit der Stadtverordneten stimmte schon im Dezember einem städtischen Eigenanteil von höchstens 15.000 Euro zu. Die Stadt konnte aber viele Isenburger Unternehmen als Sponsoren gewinnen, sagte Schmitt, die „mit Beträgen von 1000 Euro und darüber hinaus“ die Finanzierung ermöglichten.

Neu-Isenburg: Eisbahn und Schlittschuhverleih

Es gebe schon Gespräche mit einem potenziellen Betreiber, der bereits eine solche Eisbahn realisiert habe, so der Erste Stadtrat. „Die Stadt stellt die Eisbahn bereit, der Betreiber trägt die Betriebskosten und bekommt dafür die Einnahmen.“ Auch ein winterliches Rahmenprogramm ist vorgesehen, Details werden aber erst noch festgelegt. 

Schlittschuhe können ausgeliehen werden, um die Eisbahn herum soll es Stände mit einem gastronomischen Angebot geben. „Ich könne mir auch Eisstockschießen vorstellen, aber das darf keinen großen Lärm machen“, sagte Schmitt. Er versprach, dass auf die Interessen der Anwohner Rücksicht genommen wird – auch hinsichtlich der Öffnungszeiten der Eisbahn. „Wir werden schauen, wie das Angebot angenommen wird“, äußerte er sich. Im Nachgang lasse sich dann über eine Fortführung in den Folgejahren entscheiden.

Von Annette Schlegl

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