Neubaugebiet in Neu-Isenburg

Alles im Plan am Birkengewann

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Mit dem Neubaugebiet Birkengewann 9 in Neu-Isenburg geht es voran. Sowohl die geplante Bauzeit wie auch die Kosten können laut Projektleiter eingehalten werden.

Zurzeit sind die Böden gefroren, und die Bagger an der Offenbacher Straße stehen still. Reinhard Hantl, Projektleiter für die Erschließung des Neubaugebietes Birkengewann 9 in Neu-Isenburg, ist trotzdem guter Dinge: „Bislang liegen alle Arbeiten im Zeitplan. Seit wir am 24. Oktober begonnen haben, wurden die Kanäle in der Anny-Schlemm-Straße und in der Wilhelm-Leichum-Straße verlegt, und die Hausanschlüsse für alle Grundstücke sind hergestellt“, berichtet Hantl.

Die Bauarbeiter haben auf allen Erschließungsstraßen den Mutterboden bereits abgetragen und mit Sand verfüllt. Zuletzt wurden an der Kreuzung Am Trieb/Friedhofstraße, an den Privatgrundstücken entlang der Wilhelm-Leichum-Straße sowie an der Anny-Schlemm-Straße großzügig Gebüsche auf den Grundstücken gerodet.

„Das sind die Flächen für die neu geplante Kindertagesstätte und die Obdachlosenunterkunft, dort soll ja bereits im nächsten Jahr mit den Bauarbeiten begonnen werden“, so Hantl weiter. Insgesamt ist der Projektleiter optimistisch, dass die geplanten 18 Monate Bauzeit inklusive der Straßenbeleuchtung und der Grünanlagen eingehalten werden können. „Wir sind im Zeit- und Kostenplan“, sagt der Projektleiter.

Die während der Bauphase entstehenden Probleme sollen schnellstmöglich geklärt werden. Die Kommunikation zwischen dem ausführenden Unternehmen und der Stadt funktioniere gut. Die Regelung des Halteverbots Am Trieb gehöre ebenso zu den Verabredungen, wie die jetzt anstehende Verlegung der Bushaltestelle. Von Schulbeginn an am 9. Januar hält der Bus direkt vor der Goethe-Schule. Die Schüler können dann bequem aussteigen und müssen nicht mehr an der Baustelle und den Baggern entlanglaufen. Auch der Bus muss nicht mehr warten, weil die Schüler noch die Straße kreuzen müssen. Die Möglichkeit einer Vorrangschaltung für die Busse an der Herzogstraße werde derzeit noch geprüft und entlang der Busroute werden noch zusätzliche Halteverbotsschilder aufgestellt, um einen Verkehrsstau durch die parkenden Autos zu vermeiden.

Bürgermeister Herbert Hunkel kündigte an, dass diese Halteverbotszonen von den Mitarbeitern des Ordnungsamtes regelmäßig kontrolliert werden und widrig geparkte Autos auch abgeschleppt werden.

„Am 23. Januar haben wir unser nächstes Reflektionsgespräch“, kündigte Reinhard Hantl an. Die Bürger werden dann über den Baufortschritt ebenfalls informiert: Am 8. Februar sind Anwohner und Interessierte zu einer Bürgerveranstaltung eingeladen. Los geht es um 19 Uhr in der Hugenottenhalle. Dann wird Stephan Burbach, Geschäftsführer der Gewobau, auch die ersten Grundrisse für die von der Gewobau für die Adresse Birkengewann 224 geplanten Wohneinheiten präsentieren.

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