Fröhlich beim SPD-Apfelfest im Sadtteilzentrum West. (v. l.): Sebastian Stern, Tina Hobusch, Sarantis Biscas, Markus Munari, Christian Beck und Inge Manus.
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Fröhlich beim SPD-Apfelfest im Sadtteilzentrum West. (v. l.): Sebastian Stern, Tina Hobusch, Sarantis Biscas, Markus Munari, Christian Beck und Inge Manus.

Apfelfest in Neu-Isenburg

Apfelfreunde der SPD sind besorgt

Die SPD feierte rund um den Apfel im Isenburger Westend. Hauptthema des Tages: die Flüchtlingswelle und deren Begleitumstände.

Auf dem lauschigen Gelände des Stadtteilzentrums West feierte der Neu-Isenburger SPD Ortsverein sein Apfelfest. Tische und Bänke mit Apfel-Dekorationen unter dem lauschigen Blätterdach lockten rund 150 Gäste im Laufe des Nachmittags an – unter ihnen auch den SPD-Kreisbeigeordneten Carsten Müller sowie Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos).

Die jüngsten Besucher hatten insbesondere ihre Freude auf der Hüpfburg des Spielmobils der Darmstädter Falken oder ließen sich am Schminktisch in ihre Lieblingstiere und Märchenhelden verwandeln. Die Eltern konnten derweil das reichhaltige Büfett genießen und mit den Isenburger Sozialdemokraten diskutierten. „Ja, Petrus ist heute mal wieder Sozialdemokrat und auf unserer Seite“, freute sich Neu-Isenburgs SPD-Vorsitzender Markus Munari und hieß die vielen Gäste willkommen.

Müller und Hunkel hatten – wie auch die meisten Gäste – hauptsächlich ein Anliegen, das intensiv besprochen wurde: das in aller Eile errichtete Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Neu-Isenburg und die damit verbundenen Herausforderungen für die Kommune. Dabei ging es insbesondere auch um die Begleitumstände und den beispielhaften Einsatz engagierter Neu-Isenburger. „Ich danke den vielen ehren- und hauptamtlichen Kräften, die in nur 72 Stunden ermöglicht haben, dass die Einrichtung in der Rathenaustraße in Betrieb genommen werden konnte“, lobte Carsten Müller. Er bestätigte auch, dass der Kreis Offenbach von der Entscheidung des Landes Hessen überrascht worden war, in Neu-Isenburg so kurzfristig eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge zu eröffnen.

„Umso wichtiger ist der enorme Beitrag, den der Katastrophenschutz des Kreises und die Isenburger Feuerwehren, das Rote Kreuz, das Teschnische Hilfswerk und viele weitere Hilfsorganisationen geleistet haben“, so Müller. „Wir müssen aber auch künftig daran erinnern, dass es eine Einrichtung des Landes Hessen ist und das Land somit auch Sorge tragen muss, dass die Flüchtlinge bestmöglich untergebracht und versorgt werden“, unterstrich Müller.

Die Isenburger SPD wird die Einnahmen des Festes und rund 200 Euro, die im Laufe des Festes als Spenden aufkamen, der Flüchtlingshilfe Neu-Isenburg zur Verfügung stellen.

(fnp)

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