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Stolzer Hessenpokal-Sieger 2016: die TSG Neu-Isenburg. Lohn ist auch der anstehende Auftritt im DFB-Pokal.

Frauen der TSG Neu-Isenburg

Belohnung DFB-Pokal

Mit dem Heimspiel gegen Zweitligist TSV Crailsheim in der ersten Runde des DFB-Pokals startet Hessenliga-Aufsteiger TSG Neu-Isenburg am Sonntag (14 Uhr) am Buchenbusch die Saison.

Zum zweiten Mal in ihrer Vereinsgeschichte treten die Fußballerinnen der TSG Neu-Isenburg in Deutschlands höchstem Pokalwettbewerb an. Im vergangenen Jahr unterlag die TSG dem damaligen Oberligisten PSV Freiburg mit 0:5. „Das erneute Erreichen der Pokalrunde ist für uns nach wie vor eine Sensation und zugleich die Belohnung für eine wahnsinnig erfolgreiche Saison“, kann es Trainer Timo Kienle noch immer kaum glauben, was bei der TSG in den vergangenen Monaten passiert ist.

Personell konnte sich die TSG nach dem Hessenliga-Aufstieg als Verbandsliga-Vizemeister über die Aufstiegsrunde und dem Hessenpokal-Sieg qualitativ verstärken. Gleich zwölf neue Spielerinnen haben sich den Neu-Isenburgerinnen angeschlossen, wobei Kienle vor allem die Entwicklung von Rania Müller heraushebt, die vom FV Bad Vilbel aus der untersten Spielklasse zur TSG wechselte. „Sie präsentiert sich bislang als das Talent, das ich zuvor in ihr gesehen habe“, lobt Kienle.

Während die TSG in der Vorbereitung sieben Testspiele absolvieren konnte (vier Siege, eine Niederlage), hat Crailsheim sechs Mal getestet (ebenfalls vier Siege, eine Niederlage). Der Sechstplatzierte der vergangenen Zweitligasaison geht als klarer Favorit in die Partie. „Gerade in Spielen, in denen wir mit dem Rücken zur Wand stehen, haben wir Kampfgeist, Charakter und guten Fußball gezeigt“, erinnert sich Kienle unter anderem an das Hessenpokal-Finale, als man die da noch zwei Klassen höher angesiedelte Franfurter Eintracht besiegte. „Natürlich sind wir auch diesmal der Underdog, aber wir werden alles versuchen, um eine Runde weiterzukommen – auch wenn es sehr schwer wird.“

In den Testspielen hat Kienle viel experimentiert und ausprobiert und „die Erkenntnisse erhalten, die ich wollte“. Zudem sei die Mannschaft in den letzten Wochen „als Team sehr gut zusammengewachsen“, was ein Pluspunkt für die TSG Neu-ISenburg sein könnte – über den Teamgeist könnte es in die zweite Runde gehen.

(sus)

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