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Auch die Stadtteilbibliothek in Gravenbruch ist beliebt ? schon die ganz jungen Leser wissen das gemütliche Ambiente zu schätzen.

163 644 Leser in 2017

Bücherei in Neu-Isenburg verzeichnet Rekord bei den Besucherzahlen

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Nicht nur das vielfältige Medienangebot zog 2017 mehr Besucher als im Jahr davor in die Stadtbibliothek. Auch das umfangreiche Kulturprogramm mit renommierten Gästen trägt zur Beliebtheit der Einrichtung bei.

Nach einer sehr guten Bilanz folgt eine noch bessere – das scheint bei der Stadtbibliothek Neu-Isenburg Programm zu sein. Auch 2017 war die Stadtbibliothek Neu-Isenburg auf Erfolgskurs. Während die Ausleihen mit 400 000 Medien stabil blieben, stiegen die Besucherzahlen um zehn Prozent auf 163 644.

„Das ist ein absoluter Rekord, der zeigt, dass öffentliche Bibliotheken als barrierefrei zugängliche Orte mit hoher Aufenthaltsqualität, mit moderner digitaler Infrastruktur und einem aktuellen und kundenorientierten Service- und Medienangebot zu den beliebtesten Kultur- und Bildungseinrichtungen gehören“, sagte Jutta Duchmann, Leiterin der Stadtbibliothek.

Neu-Isenburgs Kulturdezernent Theo Wershoven wies darauf hin, dass die Stadtbibliothek über ihre klassischen Aufgaben hinaus auch ein umfangreiches und anspruchsvolles Kulturprogramm mit renommierten Gästen biete und somit das kulturelle Leben in der Hugenottenstadt bereichere. So kooperiere sie mit Schulen und Erziehungseinrichtungen im Stadtgebiet und über deren Grenzen hinaus.

Die Stadtbibliothek Neu-Isenburg ist eng mit kommunalen und kreisweiten Einrichtungen, sowie mit Vereinen, Initiativen und Organisationen vernetzt und pflegt intensive Verbindungen zum Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, zu Verlagen, Buchhandel oder auch anderen Literatur und Kultur schaffenden Institutionen.

Besondere Höhepunkte waren 2017 der Tag der offenen Tür zum 40-jährigen Bestehen der Stadtbibliothek, der zehnte Geburtstag der Westend-Bibliothek im Bildungszentrum West sowie die achten Neu-Isenburger Literaturtage, die wieder in Kooperation mit dem Forum zur Förderung von Kunst und Kultur durchgeführt wurden.

Eine wahre Erfolgsbilanz verzeichnet die Westend-Bibliothek in den ersten zehn Jahren ihres Bestehens. So gab es neben den beachtlichen 300 000 Ausleihen mehr als

1100 Neuanmeldungen

.

Etabliert hat sich hier das Angebot für Erwachsene in der Reihe „Samstags um vier“, sowie das Angebot des Bibliotheksführerscheins, ohne den kein Schüler der Wilhelm-Hauff-Schule die Grundschule verlässt.

Auch die Stadtteilbibliothek Zeppelinheim, die kleinste der drei Dependancen, hatte mit 5000 Besucher und ebenso vielen Ausleihen einen großen Anteil am Gesamterfolg. Dieses Ergebnis ist umso beachtlicher, weil diese Zweigstelle nur drei Stunden wöchentlich geöffnet hat und von einem ehrenamtlichen Team betrieben wird.

Erstmals konnte man im vergangen Jahr auf die erst im April 2016 eröffnete Stadtteilbibliothek Gravenbruch zurückblicken. So wurden 2017 über 24 000 Besucher gezählt und die Zahl gegenüber 2016 verdoppelt. Viele Vorlesestunden, Autorenlesungen für Schulklassen, ein Detektiv-Workshop, eine Vernissage und 30 Klassenführungen machten die Stadtteilbibliothek Gravenbruch zu einem lebendigen Treffpunkt und Lernort.

(lp)

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