„Open Doors“-Festival

Charity-Idee steht im Mittelpunkt

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Im Juli wird Neu-Isenburg für drei Tage zur Musikhauptstadt Hessens. Diesmal ist auch die Frankfurter Straße für die Dauer des Festivals gesperrt.

„Trinkt den Bier-Müller leer“ lautete vergangenes Jahr das Motto des Musikspektakels „Open Doors“ in der Hugenottenstadt, und es hatte gefruchtet: 21 000 Euro waren für die Kinderhilfestiftung zusammengekommen. Wenn das einmal geklappt hat, warum nicht auch ein zweites Mal. Daher wandert auch bei der 23. Auflage des Musikspektakels, das am Wochenende 17. bis 19. Juli über die Bühne geht, von jedem verkauften Getränk bei Bier-Müller, Ludwigstraße 6, ein Euro in die Spendenbüchse.

Der Charity-Gedanke steht auch sonst im Mittelpunkt des Festivals. So werden am Freitag, 17. Juli, „The Lickin’ Boyz“ mit dem von ihnen gegründeten Verein „Grooving Doctors“ einen spannenden und bunten Charity-Abend gestalten. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Möglichkeiten an den Veranstaltungsorten einen Spendenbeitrag zu leisten, der für das Projekt medizinische Kinderschutzambulanz der Kinderhilfestiftung geht.

Wenn an dem „Open Doors“-Wochenende Neu-Isenburg zur Musikhauptstadt Hessens wird, muss Michael Kercher, Begründer des Musikspektakels, ohne einen Titelsponsor auskommen. Dennoch bietet das Festival das volle Programm: 70 Bands auf 20 Bühnen bei freiem Eintritt. Dabei werden Fans von handgemachter Rock- und Popmusik, Rockabillies und Salsatänzer, Big-Band- und Jazzliebhaber sowie Kinder und Familien bedacht. Von den schönsten Live-Locations zu den großen Open-Air-Bühnen bis hin zu den kultigen Kneipen, Clubs und Bars der Stadt garantieren die Veranstalter ein buntes Programm.

Mit dabei sind unter anderem die „Trenkwalder“ mit ihrem heißen Alpen-Volks-Rock-Mix und „Paddy Goes to Holyhead“, eine der nach wie vor besten Irish-Folk-Bands Deutschlands. Die Lokalmatadoren „Cashma Hoody“ werden nach 22 Jahren auf der Bühne ihr Abschlusskonzert geben und damit sicherlich eine der partywütigsten Nächte im Rhein-Main-Gebiet einläuten. „Ryffhuntr“ wird den Fans mit einer explosiven Bühnenshow einheizen, und Tribute-Fans können sich auf „Purple Rising“, „ABCD“ und „The Queen Kings“ freuen, die in der Hugenottenhalle auftreten werden.

Dank Erich Nöske, der mit der Dr.-Bodo-Sponholz-Stiftung zu den Sponsoren zählt, ist in diesem Jahr erstmals die Frankfurter Straße für drei Tage gesperrt, obwohl Nöske gesteht, dass dies nicht seine Musik sei. „Ich brauche

Dicke-Backen-Musik

.“ Sohn Ralf Nöske hingegen ist bei„Salsa Verde und dem „Dirty Boogie Orchestra“ als Trompeter zu hören. Beide Formationen sind bei den „Open Doors“ dabei. Weitere Sponsoren des Musikfestivals sind die Volksbank Dreieich, die Sparkasse Langen-Seligenstadt, Frankfurt Ticket RheinMain, Radio BOB, Schlappeseppel und Lorenz Snack-World.

Weitere Informationen im Internet unter .

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