100. Todestags des Luftschiffbauers

Zu Ehren Graf Zeppelins

Zur Rühmung seiner Verdienste um die Entwicklung der Luftfahrt, hat der Degussa Goldhandel in limitierter Auflage eine Münze in Gold und Silber mit einem Porträt

Zur Rühmung seiner Verdienste um die Entwicklung der Luftfahrt, hat der Degussa Goldhandel in limitierter Auflage eine Münze in Gold und Silber mit einem Porträt Ferdinand Graf von Zeppelins produziert. Die Erstprägung wurde nun dem Zeppelin-Museum in Neu-Isenburg übergeben.

Kein Penny für die Gedanken, sondern ein Thaler zum Gedenken: Anlässlich des 100. Todestags von Graf Zeppelin gibt die Degussa Goldhandel GmbH einen Sonder-Thaler in Gold und Silber aus. Dem Zeppelin-Museum Neu-Isenburg wurde am Mittwoch die Erstprägung des neuen Degussa-Thalers feierlich überreicht, die Constantin von Brandenstein-Zeppelin, der Urenkel Graf Zeppelins, stellvertretend in Empfang nahm.

„Was Graf von Zeppelin für die Luftfahrt geleistet hat, können wir aus heutiger Sicht gar nicht hoch genug wertschätzen“, meint Marc-Eckehardt Gramm, Niederlassungsleiter Degussa Frankfurt. Am 8. März 1917 starb Ferdinand Graf von Zeppelin, dessen Grab sich auf dem Pragfriedhof in Stuttgart befindet. 17 Jahre zuvor, am 2. Juli 1900, stieg über dem Bodensee das legendäre Luftschiff LZ 1, das als erster „Zeppelin“ gilt, zu seinem Jungfernflug auf und setzte damit einen Meilenstein in der Geschichte der Luftschifffahrt.

Der Degussa-Thaler „Ferdinand Graf von Zeppelin“ ist eine Würdigung der herausragenden Pionierarbeit, die der Luftschiffentwickler geleistet hat. So zeigt das detailliert gearbeitete Motiv der Vorderseite neben seinem Porträt auch das Luftschiff LZ 1 mit seiner charakteristischen Rippenstruktur und einer Gondel an der Schiffsunterseite. Im unteren Teil sind das Ufer des Bodensees sowie die Silhouette des Zeppelinmuseums in Friedrichshafen abgebildet, das die weltgrößte Sammlung der Geschichte und Technik der Luftschifffahrt hat. Jeweils das Geburts- und Todesdatum von Graf Zeppelin ziert den Münz-Rand.

Der limitierte Sonder-Thaler in Gold und Silber lässt besonders Sammler-Herzen höher schlagen, wie das von Constantin von Brandenstein-Zeppelin: „Großen Respekt und Dank an die Firma Degussa. Diese Ehrung wird umso schöner, da sie in Form einer Münze erfolgt – und ich weiß, wovon ich rede: Seit meiner Kindheit sammele ich Zeppelin-Medaillen“, freut sich das Vorstandsmitglied, das den Thaler in einer Unze Feingold für das Zeppelin-Museum Neu-Isenburg entgegennimmt.

Die rund 1500 Euro wertvolle Münze geht nicht ohne Grund nach Zeppelinheim: „Wir freuen uns, dem Museum anerkennend für die Wahrung der Errungenschaften von Graf Zeppelin und als Dank für die sehr gute Zusammenarbeit bei der Entwicklung des Thalers, das erste Exemplar in Gold überreichen zu dürfen“, verkündet Gramm feierlich.

Neben der Ein-Unze Gold-Version des Thalers, von denen 200 Stück ausgegeben werden, wird der Sonder-Thaler in einer Unze Silber 5000 Mal geprägt, wovon 500 Exemplare im speziellen Antik-Finish-Look gestaltet sind. Der Gold-Variante sind dabei ein Abdruck des originalen von Graf Zeppelin verfassten Erfahrungsberichts der ersten Zeppelinfahrt sowie ein Druck einer historischen Postkarte zu diesem Ereignis beigefügt.

Die einstige Glanzzeit der Luftschiffe mag vorüber sein, doch das Werk von Graf Zeppelin ist nicht ausschließlich Vergangenheitsgeschichte, wie von Brandenstein-Zeppelin hervorhebt: „Wir wissen und freuen uns, dass in Friedrichshafen wieder Luftschiffe für Forschung und Tourismus gebaut werden.“

(nab)

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