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Eine Messe über den „Drehimpuls“

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Rund 30 Besucher waren zum Zweiradgottesdienst gekommen. In der Messe ging es um den „Drehimpuls“.

Ein ungewöhnliches Bild bot sich vor der katholischen Gemeinde St. Nikolaus in Zeppelinheim am Sonntag. Dort standen nicht nur viele Fahrräder, sondern auch so einige Motorräder. Grund war der Zweiradgottesdienst, zu dem die katholische Gemeinde bereits zum zweiten Mal eingeladen hatte. Kaplan Pater Horst von Rönn-Haß, der den Familiengottesdienst leitet, war sogar selbst mit dem Motorrad gekommen. „Ich habe leider aus Zeitmangel keine eigene Maschine mehr, aber ich konnte mir eine ausleihen“, freute er sich.

Auch im Gottesdienst ging es – im übertragenen Sinne – um Räder. Der Kaplan sprach über den „Drehimpuls“. „Ein Rad fällt nicht um, wenn es in Bewegung ist. Wenn wir mit unserem Glauben in der Kirche nur stehen bleiben, das wird es langweilig“, so Kaplan Pater Horst von Rönn-Haß. Lebendig sei nur die Bewegung. Dabei müsse es gar nicht revolutionär zugehen. Es reiche, den Alltag zu durchbrechen und alte Muster abzulegen. „Lebenslanges Lernen bringt uns weiter. Dann kann ich auch die Kirche leben und Gott mit meinem Alltagsleben zusammenbringen.“

Rund 30 Besucher waren zum Gottesdienst gekommen. Sowohl die Motorrad- als auch die Radfahrer hatten sich bei dem schönen Wetter hinterher zu einer Ausfahrt verabredet.

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