Stadtradeln

Eine Stadt im Fahrradfieber

  • schließen

Noch gilt es, ein paar kalte Tage zu überstehen. Doch Fahrradfans spüren bereits das berühmte Kribbeln: Zeit, im Keller schon mal Fahrradhelm und Luftpumpe hervorzukramen und den Drahtesel fit für den Frühling und tolle Touren an der frischen Luft zu machen. Eine Aktion der Stadt Neu-Isenburg schafft besondere Anreize für begeisterte Pedalritter.

Es ist ein bundesweiter Wettbewerb, der sowohl ein umweltpolitisches wie auch gesundheitliches Zeichen setzt – und die Stadt Neu-Isenburg ist bereits zum fünften Male mit dabei. Mit dem Stadtradeln sollen alle Bürger dazu bewegt werden, das Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen. Vordergründiges Ziel ist es, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Mehr als nur ein positiver Nebeneffekt ist der Gesundheitsaspekt. Shcließlich verbessert die Bewegung auf dem Rad die eigene Kondition und stärkt das Immunsystem.

Auch Schulen sind gefordert

Das Stadtradeln 2018 steht unter dem Motto: „21 Tage gemeinsam radeln für Radförderung, Klimaschutz und Lebensqualität!“ Am Sonntag, 6. Mai, geht es los. Ab 10 Uhr beginnt vor dem Rathaus das Programm (siehe Infobox). Um 14 Uhr wird das Stadtradeln dann offiziell eröffnet. Mit dabei sind die Stadtverordnetenvorsteherin und Schirmherrin Christine Wagner und Bürgermeister Herbert Hunkel. Bis zum Samstag, 26. Mai, können dann fleißig Fahrrad-Kilometer gesammelt werden.

Alle Interessierten können sich jetzt unter anmelden. Wer schon einmal mitgemacht hat, kann seine Zugangsdaten auch in diesem Jahr wieder verwenden; Neue Teilnehmer müssen sich neu registrieren.

Und wer kann alles mitmachen? Jeder, der in der Hugenottenstadt lebt, arbeitet oder zur Schulegeht. Gezählt werden alle gefahrenen Fahrradkilometer während des Zeitraums – sei es auf dem Weg zur Arbeit oder auf anderen alltäglichen Strecken, in der Freizeit und sogar im Urlaub.

Geradelt wird zwar in Teams. Das muss jedoch nicht bedeuten, dass die Teilnehmer zusammenradeln müssen. Von der Stadtradeln-Aktion profitiert nicht nur die Umwelt. Den engagiertesten Kommunen und Kommunalparlamenten winken sogar eine bundesweite Auszeichnung und hochwertige Sachpreise rund ums Thema Fahrrad. Doch auch auf lokaler Ebene gibt es einiges zu gewinnen: Es winken weitere attraktive Auszeichnungen und Preise geben.

Auch 2018 wollen die Organisatoren wieder die örtlichen Schulen ansprechen, um die Jugend zu motivieren, die Vorteile des Radfahrens zu erfahren. Spezielle Preise in verschiedenen Kategorien sind vorgesehen.

Rekord im Vorjahr

Gespannt darf man darauf sein, ob die Neu-Isenburger Fahrradfans die Bilanz des Vorjahres noch überbieten werden. Da fuhren die Teilnehmer des Stadtradelns nämlich einen neuen Rekord an gefahrenen Kilometern ein: 579 aktive Radler waren 81 415 Kilometer gefahren – rund 11 000 Kilometer mehr als im Jahr 2016.

Dabei zeigte Rainer Bulkowski, dass es keinesfalls immer ein traditioneller Drahtesel sein muss, der einen mit Pedalkraft ans Ziel bringt: Denn mit seinem futuristisch anmutendem „Quattro Velo“ konnte der engagierte Sportler das Isenburger Stadtradeln für sich entscheiden: Für seine 1292 gefahrenen Kilometer vom 13. Mai bis zum 2. Juni nahm der Mitarbeiter der Isenburger Firma Jeppesoner von Bürgermeister Herbert Hunkel eine Jahreskarte für die Isenburger Bäder entgegen.

Selbstverständlich errang Bulkowski seinen Sieg ganz ohne Motorhilfe – das 9000 Euro teure Gefährt wird nämlich ausschließlich über Muskelkraft betrieben. Lediglich für Blinker und Hupe hat das Quattro Velo eine Lithium-Ionen-Batterie an Bord.

Anmeldung und Infos

Koordiniert wird das Neu-Isenburger Stadtradeln wieder von Hildegard Dombrowe und Dr. Markus Bucher, die man bei Fragen gerne telefonisch (06102 241-764 o. -720) oder per E-Mail (neuisenburg@stadtradeln.de) kontaktieren kann. Anmeldung und alle Infos unter und

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare