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Die Steinblöcke, aus denen das Wasser sprudeln soll, liegen schon auf dem Waldspielpark Tannenwald bereit.

Waldspielpark Neu-Isenburg

Zu Ferienbeginn soll hier das Wasser sprudeln

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Aus dem Waldspielpark Tannenwald soll ein Wassersprühfeld werden, ähnlich jenem im Spielpark Nidda. Die Eröffnung ist spätestens zu Ferienbeginn geplant.

Noch sieht die Baustelle des Wassersprühfeldes im Waldspielpark Tannenwald recht ruhig und unspektakulär aus. Doch wenn es erst einmal aus allen „Bollern“, die mittlerweile auf der erhöhten Sprühfläche platziert sind, sprudelt und Fontänen sprühen, dann wird es richtig lebendig werden. Dann finden auch die kleinen und großen Besucher des Waldspielparks Tannenwald die sehnlichst erwartete Abkühlung.

Von den Gemarkungsgrenzen her gehört der Waldspielpark „Tannenwald“ bekanntlich zu Frankfurt, wird aber gefühlt mehr von den Isenburgern genutzt, die dort gerne ihre Freizeit verbringen. „Was der Goetheturm für Frankfurt, das ist der Waldspielplatz für Neu-Isenburg“, beschrieb Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel das Verhältnis zum wichtigsten Spielplatz der Hugenottenstadt. Besonders im Sommer war der Wasserspielplatz eine Attraktion und lockte auch Besucher aus der Umgebung an.

Bereits nach der Saison im Jahr 2016 wurde der Wasserspielplatz aufgrund neuer Bestimmungen für die Wasserqualität geschlossen, sehr zum Bedauern der vielen Nutzer. Eine Behelfsberegnungsanlage mit Wasserschläuchen sorgte zumindest für etwas Abkühlung, wenngleich das Flair des Wasserspielplatzes fehlte. Und dies wollten die Isenburger wieder haben.

Über einen interkommunalen Vertrag zwischen Neu-Isenburg und der Stadt Frankfurt wurde ein Neubau beschlossen – jeder trägt die Hälfte der Kosten in Höhe von rund 600 000 Euro. Aus dem Wasserspielplatz soll nun ein Wassersprühfeld werden, ähnlich jenem im Spielpark Nidda.

In den letzten Tagen hatten sich viele Besucher die Inbetriebnahme des Wassersprühfeldes gewünscht, doch auch hier gilt der weise Spruch: Gut Ding will Weile haben. Zumindest können die Besucher jetzt schon mal die große Fläche mit den verstreuten Steinblöcken erkennen. Diese wurden mittlerweile alle mit einer Kernbohrung versehen, damit dort die Wasserzufuhr eingeführt werden kann.

Wenn alles installiert, die Wasserverteilung geregelt und die Fläche des Wassersprühfelds gepflastert ist, dann kann das Wasser-Schauspiel beginnen. Aus über 30 Bouldern – oder wie die Isenburger sagen: Steinbollern – sprudelt und blubbert dann das kühlende Wasser in den sommerlichen Himmel. Die Eröffnung ist spätestens zum Ferienbeginn geplant – und der steht ja bald bevor.

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