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Sieben Einsätze am Wochenende

Feuerwehr rettet ausgesperrte Frau von Balkon

Die Feuerwehr Neu-Isenburg rückte am Wochenende sieben Mal aus. Nicht bei allen Einsätzen war ein Eingreifen der Floriansjünger nötig.

Die Feuerwehr Neu-Isenburg wurde am Wochenende zu sieben Einsätzen gerufen. Am Sonntagmittag eilten die Einsatzkräfte zu einem Wohnhochhaus im Schönbornring im Neu-Isenburger Stadtteil Gravenbruch. Dort hatte ein Kleinkind seine Mutter versehentlich auf dem Balkon ausgesperrt.

In der Nacht zu Montag sorgte dann nur ein paar Häuser weiter ein brennender Papierkorb für große Aufregung. Außerdem beschäftigten fünf weitere Einsätze die Helfer am Wochenende.

Zurück zum Schönbornring: Dort hatte ein aufmerksamer Nachbar am Mittag bemerkt, dass die Frau in dem Haus im Schönbornring im ersten Obergeschoss auf ihrem Balkon festsaß und nicht mehr in ihre Wohnung zurückgelangen konnte. Der Mann rief die Feuerwehr, fünf Einsatzkräfte machten sich mit einem Fahrzeug umgehend auf den Weg.

Tatsächlich hatte das etwa zwei bis drei Jahre alte Kind den Griff der Balkontür nach unten gezogen, nachdem die Mutter nach draußen gegangen war. Die Tür ließ sich von außen nicht mehr öffnen, allerdings war ein Fenster, das ebenfalls über den Balkon erreichbar war, gekippt. Über eine sogenannte Steckleiter gelangten die Einsatzkräfte erst auf den Balkon. Von dort aus konnten sie dann das Fenster öffnen, um in die Wohnung einzusteigen. Die Mutter und das von den Geschehnissen sehr aufgeregte Kind konnten wohlauf wiedervereint werden. Der Einsatz war nach etwa 45 Minuten beendet.

„Feuer im Wohnhaus – Menschenleben in Gefahr“ lautete die Meldung, die in der Nacht zum Montag um 2.43 Uhr in der Feuerwache einging. Ebenfalls im Gravenbrucher Schönbornring, nur zwei Häuser weiter, meldete ein Anrufer Rauch im Gebäude. Zwei ältere Leute wurden noch vermisst. Beim Eintreffen der ersten Helfer wenige Minuten später stellte sich heraus, dass lediglich der Inhalt eines Mülleimers in der Küche einer Wohnung aus ungeklärter Ursache in Flammen aufgegangen war. Auch hier war ein Nachbar schnell zur Stelle und unterstützte den Inhaber der Wohnung beim Löschen.

Der leicht angeschmolzene Papierkorb wurde anschließend ins Freie gebracht und auch eine Belüftung des verrauchten Zimmers war durch Öffnen von Türen und Fenstern bei der Ankunft der Feuerwehr bereits eingeleitet worden. Verletzt wurde niemand. Im Einsatz waren 28 Feuerwehrleute und sechs Fahrzeuge. Um 3.15 Uhr war der Einsatz wieder beendet.

Bereits am Samstag war die Feuerwehr gegen 11.30 Uhr im Lärchenweg im Einsatz. Ein Anwohner hatte einen brennenden Fernseher gemeldet. Die Überprüfung ergab jedoch, dass der Fernseher nicht brannte.

Am Samstagabend um gegen 23 Uhr wurden die Einsatzkräfte zu einem Wasserrohrbruch in eine Tiefgarage in der Frankfurter Straße gerufen. Allerdings war die ausgelaufene Menge Wasser so gering, dass die Feuerwehr nicht tätig wurde. Wenige Stunden später, um 1.26 Uhr, lautete die Meldung „Absicherung des Rettungsdienstes“ bei einem Einsatz auf der Autobahn 3 am Offenbacher Kreuz. Wie sich am Einsatzort herausstellte, war die Hilfe der Feuerwehr jedoch nicht erforderlich.

Schließlich waren die Einsatzkräfte dann noch am Sonntagmorgen, 7.55 Uhr und 8.27 Uhr, im Wald parallel zum Gravenbruchring gefragt. Eine größere Menge brennendes Papier wurde von sechs Helfern, die mit einem Tanklöschfahrzeug angerückt waren, abgelöscht. Bei dem zweiten Einsatz, nur wenige Minuten später in unmittelbarer Nähe, mussten dann noch brennende Zeitungen in einem Bachbett gelöscht werden. Im gleichen Bereich hatte es bereits eine Woche zuvor gebrannt. Am 15. Oktober konnten damals brennende Akten mit einem Kleinlöschgerät unschädlich gemacht werden.

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