Gravenbrucher Fotowettbewerb

Die Forsthaus-Passage überzeugte die Jury

  • vonLeo Postl
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Mareike Rosin ist die Gewinnerin des ersten Preises des Gravenbrucher Fotowettbewerbs. Insgesamt waren 38 Fotos eingereicht worden.

Der rührige Nachbarschaftsverein „Mein Gravenbruch“ hatte kürzlich die Gravenbrucher aufgerufen, ihren Stadtteil fotografisch einzufangen. Gefragt waren alle Motive, die typisch für den Neu-Isenburger Stadtteil sind. Teilnehmen konnten nur Gravenbrucher. „Dass man hier lebt, ist die Grundlage unseres Vereins, und mit dem Wettbewerb wollten wir erfahren, wie die hier lebenden Menschen ihr Lebensumfeld sehen – ob schön ins rechte Licht gesetzt oder auch kritisch“, erläuterte Stadtfotografin Petra Riesinger. Das Preisgeld von 100 Euro für das Siegerfoto stellte ein anonymer Spender zur Verfügung. Es ging an die sichtlich überraschte Mareike Rosin. Ihr Motiv zeigt die belebte Forsthaus-Passage. Diese Momentaufnahmen empfand die fünfköpfige Jury als beste Interpretation von „Mein Gravenbruch“.

Insgesamt waren 38 Fotos eingereicht worden, welche die Jury bewertete. Sie wurden in den Räumen des katholischen Kindergartens St. Christoph präsentiert. Petra Riesinger, selbst eine Gravenbrucherin, hatte die Fotos für die Präsentation eigens noch mit aufwertenden Passepartouts versehen, so dass manch Fotograf überrascht war, wie gut sein Motiv plötzlich zur Geltung kam.

In seiner Begrüßung lobte Bürgermeister Herbert Hunkel die Aktivitäten des Nachbarschaftshilfevereins „Mein Gravenbruch“, der mit seinem Engagement viel für ein besseres Zusammenleben in Gravenbruch beitrage. „Auch dieser Wettbewerb, bei dem sich die Fotografen gezielt mit ihrem Gravenbruch auseinandersetzen müssen, trägt zur Verbesserung des Gemeinschaftssinns bei“, betonte Hunkel bei der Begrüßung derjenigen, die mit großer Spannung auf das Ergebnis des Fotowettbewerbs warteten. Dann zerschnitt Hunkel das Band zum Präsentationsraum der Bilder.

An Stellwänden hingen die Fotografien, die fünf Siegermotive jedoch verhüllt daneben an der Wand. „Oh, mein Bild sehe ich hier nicht, also habe ich was gewonnen“, so Mareike Rosin, die spätere Siegerin, überrascht. Die Neu-Gravenbrucherin lebt erst seit April in dem Stadtteil und besucht derzeit einen Fotografie-Kurs der Volkshochschule in Frankfurt. Dann folgte die Bekanntgabe der Preisträger, indem ihre Fotografien enthüllt wurden.

Giuliana Steinbeisser gewann den zweiten Preis und ein von Bürgermeister Herbert Hunkel gespendetes Essen im Hugenottenhallen-Restaurant Tonino. Über einen Einkaufsgutschein in Höhe von 45 Euro von Ronjalds Futterstation kann sich der Gewinner des dritten Preises, Ralf Asmus, freuen. Den vierten Preis, ein Gutschein über 35 Euro vom „Eine-Weltlädchen St. Christoph“ gewann Özlem Özdil. Der fünfte Preis, ein Gutschein über 25 Euro vom Blumenladen „aufgeblüht“, ging an Armin Hagen. Die Schirmherrschaft über den Fotowettbewerb hatte Neu-Isenburgs Bürgermeister Herbert Hunkel übernommen. Die Ausstellung war nur ein Wochenende lang zu sehen.

(lp)

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