Reduzierter Eintritt

„Freitag Nacht Krach“-Event bleibt in jungen Händen

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Die schlechte Nachricht: In diesem Jahr wird es kein großes Noise’n’Burg-Festival mehr geben. Der Grund sind Organisationsprobleme. Die gute: Dafür werden gleich zwei einzelne Konzerte veranstaltet. Eines startet schon am 13. April.

Die Welt ist im stetigen Wandel – und der betrifft auch die Veranstaltungen des Jugendcafés Neu-Isenburg. Die „Freitag Nacht Krach“-Veranstaltung wurde zum zeitgemäßen Noise’n’Burg-Konzert, im Rahmen dessen sich bis zu 16 Bands auf zwei bis drei Bühnen präsentierten. Nun erfordert der hohe Aufwand an personellem Einsatz – aber auch der Rückgang des Zuspruchs – eine neue Konzeption. Zu den jeweiligen Jugend-Bands aus der Region waren meist nur deren Fans gekommen – zu wenig, um den großen Aufwand weiterhin zu betreiben. Das hat zur Folge, dass es in diesem Jahr kein ganz „großes“ Noise’n’Burg-Festival mehr geben wird – aber dafür gleich zwei Konzerte. Das Organisationsteam der Rock AG des Jugendforums Neu-Isenburg und des Jugendcafés um dessen Leiter Dirk Kühnel hat sich eine neue Variante des bisher recht erfolgreichen Konzertformates überlegt. Anstatt eines großen Events werden in diesem Jahr zwei Konzerte geplant – eines am 13. April und ein weiteres dann nach den Herbstferien, wie Kühnel bestätigte. Eine weitere gute Nachricht für die Festival-Besucher: Der Eintritt wird von bisher zehn auf fünf Euro reduziert.

„Das erfolgreiche Noise’n’Burg-Festival war für unsere freiwilligen Helfer fast nicht mehr zu organisieren, wir hatten bis zu 16 Bands auf drei Bühnen und auf dem Außengelände – und dies von mittags bis Mitternacht“, schildert Dirk Kühnel den hohen personellen Aufwand. „Wir haben die Organisation bisher selbst gestemmt und wollen dies auch weiterhin tun, doch wir wollen die Belastung für jeden Einzelnen reduzieren“, erklärt Kühnel. Auch in Zukunft wird es somit Konzertevents von jungen Menschen für alle Live-Musik-Liebhaber – egal welchen Alters – geben.

Band aus Bristol

Zum Auftakt startet am Freitag, dem 13. April, das erste der beiden Noise’n’Burg-Festivals im Jugendcafé. Erstmals wird eine ausländische Band als Co-Headliner auftreten: Die jungen Pop-Punker von „Weatherstate“ kommen aus Bristol (England) und sind zu dieser Zeit ohnehin auf einer Kurztour durch Deutschland. „Das wird eine spannende Sache für unsere Mitarbeiter aber auch für die Gäste, sich mal mit denen auf Englisch zu unterhalten“, meint Dirk Kühnel. Den Headliner geben mit „Blut Hirn Schranke“ eine Band aus Düsseldorf. „Sie gehören mit zur Speerspitze der aufstrebenden deutschen Hardcore- und Post-Punk-Szene“, weiß Kühnel und sie sollten vor allem auch Fans der Bands „Fjort“, „Heisskalt“, „Turbostaat“ oder „Marathonmann“ begeistern.

Die Bands „Rivers“ aus Darmstadt, „The Morning Pints“ aus Frankfurt und „Come Closer“ aus Rodgau/Seligenstadt wollen weitere Fans begeistern. Mit „Dem Gude mit der Gitarre“ kommt ein alter Bekannter nach Neu-Isenburg. Robert Busch, vielen noch bekannt als Mitinitiator und Coach der Skate und Logboard AG des Jugendcafés und zudem Gitarrist der Band „Unbägabt“, lebt derzeit auf Costa Rica – und ist zufällig auf Heimaturlaub. Karten für das Konzert gibt es ab sofort im Jugendcafé Neu-Isenburg, Beethovenstraße 89 a.

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