72 neue Wohnungen

Es geht voran im Birkengewann - Bau der drei Doppelhäuser macht Fortschritte

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Bereits 2019 sollen die ersten Mieter in die Gewobau-Häuser im großen Neubaugebiet der Hugenottenstadt einziehen. Geschäftsführer Stephan Burbach, Bürgermeister Herbert Hunkel und der Erste Stadtrat Stefan Schmitt gaben jetzt bei einem Ortstermin spannende Einblicke in eine Musterwohnung in der Straße Am Trieb und in die Kita in der Anny-Schlemm-Straße 17.

Freundlich-hell und großzügig geschnitten präsentiert sich die Musterwohnung der Gewobau im Neubaugebiet Birkengewann – gerade so, als könnten sofort die ersten Mieter einziehen. Dabei wird das nach dann insgesamt 18 Monaten Bauzeit noch bis nächstes Jahr dauern, wie Geschäftsführer Stephan Burbach gestern beim Ortstermin feststellte. „Mit dieser Musterwohnung wollten wir den Interessierten schon frühzeitig Gelegenheit geben, sich ein genaueres Bild von dem machen zu können, wie sie hier wohnen werden.“ 200 potenzielle Mieter hätten an insgesamt drei Terminen in den vergangenen Wochen Gebrauch davon gemacht, die drei Doppelhäuser mit insgesamt 72 Wohnungen in der Straße Am Trieb und der Wilhelm-Leichum-Straße in Augenschein zu nehmen.

Die gute Nachricht schob Bürgermeister Herbert Hunkel hinterher: „Für jeden, der Interesse hat, ist auch eine Wohnung da.“ Was ihm ein besonderes Anliegen ist: „Die Stadt vermietet vor allem an Isenburger Bürger“. Auch sonst gehe zwei Jahre nach den ersten Erschließungsarbeiten im Neubaugebiet die Fertigstellung der Häuser und Wohnungen mit Hochdruck weiter. So beginnen nach Auskunft von Stephan Burbach bereits in zwei Wochen die Bauarbeiten für 89 weitere Wohnungen in der Offenbacher Straße – sie sollen im Frühjahr 2020 fertig sein. Die Gesamtinvestition, zusammen mit den Doppelhäusern und inklusive der Grundstücke, beziffert Burbach auf 50 Millionen Euro.

Die 72 Wohnungen in den drei Doppelhäusern seien über sechs Hauseingänge zu erreichen und sollen nach Burbachs Worten den zukünftigen Mietern viele Vorteile und Annehmlichkeiten bieten. So sind alle Etagen einschließlich des Kellergeschosses barrierefrei über die sechs Aufzüge erreichbar.

„Bei der Planung ist zudem darauf geachtet worden, dass weitere Details zur seniorengerechten Nutzung der Wohnungen umgesetzt werden“, so Burbach. Dies betreffe etwa die Breite der Treppenhäuser, die Art und Lage der Handläufe in den Treppenhäusern, die Durchgangsbreiten der Türen, den barrierefreien Zugang zu den Terrassen der Erdgeschosswohnungen und den Balkonen der Wohnungen in den ersten und zweiten Obergeschossen sowie die Ausstattung der Fahrkörbe der Aufzüge.

Alle Wohnungen im Erdgeschoss verfügen über Terrassen mit 13 bis 23 Quadratmetern und eigene Gartenanteile mit 14 bis 33 Quadratmetern Fläche. Die Wohnungen in den drei Obergeschossen haben Balkone mit acht bis zehn Quadratmeter Fläche. Alle Wohnungen werden mit bodengleichen Duschen ausgestattet.

Zügig voran geht auch der Bau der benachbarten Kita Birkengewann. Die Kinder aus der Kita Friedrich-List-Straße fangen bereits an, die ersten Umzugskisten zu packen: Denn Anfang 2019, voraussichtlich im Februar, steht der Umzug in die Kita Birkengewann in der Anny-Schlemm-Straße 17 an. Insgesamt sollen in die Kita 135 Kinder der Altersstufen eins bis sechs Jahre in sechs Gruppen einziehen. „Es ist uns wichtig“, betonte Hunkel, „die Kita rechtzeitig fertig zu haben, wenn die ersten Mieter einziehen“.

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