Stephan Burbach informierte die Isenburger Kommunalpolitiker

Gewobau-Geschäftsführer: „Planungen sind gelungen“

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Jetzt wird es konkret im Neubaugebiet Birkengewann, das in vier Bauabschnitten realisiert wird. Wie genau die 60 Millionen Euro für das Projekt verplant werden, darüber informierten sich Neu-Isenburgs Parlamentarier nun im Bauausschuss.

Die Bagger sind unterwegs, die Erschließung des Neubaugebiets ist im Zeitplan und wird jetzt konkret: Stephan Burbach, Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft Gewobau, war am Mittwochabend im Bauausschuss und informierte die Kommunalpolitiker, wie die 100-prozentige Tochter der Stadt die geplanten 60 Millionen Euro im Birkengewann verwendet. 224 Wohneinheiten mit 24 Reihenhäusern und 200 Wohnungen sollen entstehen, die in vier Bauabschnitten in den kommenden vier Jahren realisiert werden. In drei Häusern werden 24 Zwei-Zimmer-Wohnungen mit rund 64 Quadratmetern, 32 Drei-Zimmer-Wohnungen mit rund 83 Quadratmetern sowie 16 Wohnungen mit vier Zimmern und rund 116 Quadratmetern entstehen.

Die drei Häuser und der Innenhof sind komplett unterkellert, um Platz für die 92 Tiefgaragenparkplätze und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder künftiger Bewohner zu schaffen. Die Wohnungen im Erdgeschoss bekommen Terrassen, alle anderen Balkone, und alle werden mit Fußbodenheizung ausgestattet. Der Komplex wird als „Mietwohnungen“ von der Gewobau angeboten, und der Preis steht mit 10,50 Euro Kaltmiete pro Quadratmeter plus rund 2,60 bis 2,80 Euro Nebenkosten auch schon fest.

Stephan Burbach erläuterte den Politikern, dass der hohe Grundwasserspiegel besonderer Vorsorge bedarf: Das Untergeschoss werde als sogenannte „Weiße Wanne“ gebaut und bekomme damit eine wasserundurchlässige Stahlbetonkonstruktion. Mitte 2018 sollen die Wohnungen in die Vermittlung zur Miete gehen und 2019 sind sie bezugsfertig.

Lob gab es von SPD-Fraktionsmitglied Markus Munari. Er nannte die Planungen „sehr gelungen“, fragte sich aber, wo die abgesprochenen Gemeinschaftsräume in den Häusern sind. Für diesen ersten Bauabschnitt seien keine Gemeinschaftsräume geplant, erläuterte Bürgermeister Herbert Hunkel (parteilos). Ein Gemeinschaftsraum für die Bevölkerung könnte in der geplanten Kita realisiert werden.

Wenn die Bauarbeiten für die Wohnungen im Gange sind, soll im westlichen Teil im Herbst 2017 Baustart für 24 Reihenhäuser sein. Dabei hat sich die Gewobau mit der GWH Bauprojekte GmbH zusammengetan. Das Unternehmen plant weitere 33 Reihenhäuser im Birkengewann, die vom Sommer an zum Verkauf stehen.

Zustimmung gab es vom Bauausschuss für die

Obdachlosenunterkunft

. Sie soll im Auftrag der Stadt in der St.-Florian-Straße entstehen. Die derzeitige Unterkunft ist baufällig. In Modulbauweise wird Platz für 56 Menschen geschaffen, die zumeist in Doppelzimmern untergebracht sind. Das Gelände wird umzäunt. „Vor allem, um es als nichtöffentliches Gelände zu kennzeichnen“, betonte Herbert Hunkel. Baustart ist schon in drei Monaten. Das neue Haus ist voraussichtlich im November bezugsfertig.

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