Einwohner

Gravenbruch wächst!

Die Einwohnerzahl in Gravenbruch ist in den vergangenen sechs Jahren von 5652 auf 6223 gestiegen. Erfreulich sei, dass auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren deutlich gewachsen sei.

Gravenbruch erfreut sich offensichtlich immer größerer Beliebtheit, das zeigen nicht zuletzt die stetig wachsenden Bevölkerungszahlen. Mit Stichtag 31. Dezember 2017 waren im Stadtteil 6223 Einwohner gemeldet – sechs Jahre zuvor zum Stichtag 31. Dezember 2011 lag die Zahl mit 5652 noch deutlich unter 6000er-Marke. Erfreulich sei, dass im gleichen Zeitraum auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen unter 18 Jahren deutlich gewachsen sei, so die Stadt Neu-Isenburg. Und zwar von 948 auf 1123. Immerhin 531 Betriebe und Einzelunternehmen haben Gravenbruch zu ihrem Standort gewählt.

Kinder und Jugendliche seien in Gravenbruch gut aufgehoben, heißt es weiter in der Pressemitteilung der Stadt. Drei Kitas, das Kinderbetreuungszentrum KIZ und ein Jugendzentrum stünden für die Betreuung der Kleinsten, die nachschulische Betreuung sowie für eine kreative Freizeitgestaltung zur Verfügung. „Daneben gibt es viele Vereine und die Stadtteilbibliothek, die ein tolles Angebot für Kinder und Jugendliche im Stadtteil bereitstellen.“ Die Ludwig-Uhland-Schule sei als eine der ersten Schulen Neu-Isenburgs mit pädagogischer Mittagsbetreuung in das Ganztagskonzept des Landes Hessen aufgenommen worden.

Zwei Kirchengemeinden laden Gravenbrucher mit zahlreichen Angeboten ein, am Gemeindeleben teilzuhaben. Der Offene Treff, die Vereine und die städtischen Fachbereiche Stadtbelebung und Sport sorgen ebenfalls für kulturelle und sportliche Erlebnisse, so die Stadt. Eine Zweigstelle des Bürgeramtes und die Beratungsstelle für Senioren garantierten kurze Wege bei öffentlichen Dienstleistungen. Die Stadt wende für den Betrieb der städtischen Einrichtungen in Gravenbruch, Veranstaltungen, die Verkehrssicherheit, die Pflege der Grünanlagen und anderes mehr über drei Millionen Euro jährlich auf.

Die Buslinien von und nach Gravenbruch böten an Werktagen rund 240 Verbindungen in die Kernstadt Neu-Isenburgs sowie nach Frankfurt, Offenbach, Dietzenbach, Heusenstamm und den Flughafen.

Bald sollen die Bushaltestellen in Gravenbruch barrierefrei werden. 2019 steht der Umbau der zwei Haltestellen am Dreiherrnsteinplatz (Nord und Süd) und in der Stieglitzstraße (Nord und Süd) sowie in der Nachtigallenstraße für insgesamt 745 000 Euro an. Hinzu kommt der Umbau der Bushaltestelle Ost für rund 195 000 Euro.

„Der Spatenstich für den Rewe-Markt am Dreiherrnsteinplatz ist für mich guter Anlass, einmal Bilanz zu ziehen, denn hier wird eine Lücke in der Nahversorgung geschlossen. Die Eröffnung des Marktes ist für Herbst 2019 geplant. Dann haben wir in Gravenbruch in allen Bereichen eine tolle Infrastruktur“, freut sich Bürgermeister Herbert Hunkel.

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