Sportabzeichenverleihung in Neu-Isenburg

Größere Hürden für das Sportabzeichen

  • schließen

Wer die Kriterien des Sportabzeichens erfüllen will, muss dafür intensiv trainieren. 48 Teilnehmer aus Neu-Isenburg haben es geschafft.

Das Deutsche Sportabzeichen gilt weltweit als einzig offizieller Beleg für die persönliche körperliche Fitness. Um das Sportabzeichen in Bronze, Silber oder gar Gold zu bekommen, sind in den Kategorien Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination hohe Leitungen gefordert. Die Anforderungskriterien hatten sich 2016 geändert. Dies stieß zunächst auf Kritik.

Mittlerweile ist man sich aber einig, dass die überarbeiteten Kriterien den Unterschieden der jeweiligen Geschlechter und Altersgruppen entgegenkommen. Allerdings, so ist auch zu hören, seien die Anforderungen nun anspruchsvoller. Dies mag auch ein Grund dafür sein, dass die Zahl der Teilnehmer, aber auch jener, die am Ende alle Anforderungen erfolgreich bewältigt haben, zurückgegangen ist. Bei der jüngsten Verleihung der Sportabzeichen in Neu-Isenburg, wurde dies deutlich. „Ja, ein bisschen enttäuscht bin ich schon, insbesondere von jenen, die das Sportabzeichen angehen wollten, aber bereits nach dem ersten Training nicht mehr kamen“, sagte Sportabzeichen-Leiter Burkhard Ammon. Am Ende waren es 48 von ursprünglich 59 Teilnehmern, die alle Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen erfolgreich gemeistert hatten. Am Sonntag konnten sie im Clubraum des TV Neu-Isenburg ihre Urkunden und Anstecknadeln in Händen halten. Vor der Übergabe dankte Burkhard Ammon der Stadt Neu-Isenburg, die wieder das Sportstadion sowie Getränke für die Übergabefeier zur Verfügung gestellt hatte. Ein weiterer Dank Ammons ging an den TV Neu-Isenburg für die Bereitsstellung des Clubraums und insbesondere an die ehrenamtlichen Sportabzeichenabnehmer, darunter Erika und Thomas Müller, Klaus Hart, Uwe Schröder und Bernd Reichel, Besonders freute sich Ammon darüber, dass unter den 37 erwachsenen und elf jugendlichen frisch gebackenen Abzeichenträgern acht Erwachsene und ein Jugendlicher waren, die sich erstmals an der Aktion beteiligt hatten. Luis Kühn etwa konnte auf Anhieb alle Anforderungen für das Sportabzeichen in Gold erfüllen. Er hatte auch seine Mutter motiviert, die ebenfalls das Sportabzeichen erhielt.

Freilich gibt es auch hier langjährige Teilnehmerr wie etwa Erika Müller, die ihr 25. Sportabzeichen erwarb. Mit gutem Beispiel voran gehen auch Uwe Schöder (34 Sportabzeichen), Burkhard Ammon (36) und Hagen Bubenheim, der sein 39. Sportabzeichen erwarb. „Ich habe erst mit 40 Jahren angefangen und bin dabei geblieben. Wenn man jeden Tag etwas macht, fällt es überhaupt nicht schwer“, meint der 79-jährige topfitte Senior.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare